Antwort auf eine Frage
Frage:
Drohnenexperten in den Vereinigten Staaten von Amerika waren der Ansicht, „dass die beiden Drohnen, die am vergangenen Mittwoch über dem Kreml abstürzten, einer großen Anzahl von Verteidigungssystemen in und um Moskau entgangen sind, was darauf hindeutet, dass sie möglicherweise von innerhalb Russlands gestartet wurden.“ (Al-Jazeera, Reuters, 06.05.2023). Der Drohnenangriff auf den Kreml-Palast im Herzen Moskaus ereignete sich in der Nacht zum 03.05.2023. Die Sekretärin des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des ukrainischen Parlaments sagte, dass „der Angriff auf den Kreml von Moskau geplant wurde“ (Al-Jazeera, 03.05.2023). Die Frage lautet: Wurde dieser Angriff von außen („Ukraine“) inszeniert, wie Russland behauptet? Oder war es eine interne Inszenierung („Moskau“), wie die amerikanischen Experten und die Ukraine behaupten? Mit anderen Worten: Wer steckt nach diesen widersprüchlichen Erklärungen wirklich hinter diesem Angriff?
Antwort:
Ja, die russische Präsidentschaft gab die Vereitelung eines Angriffs mit zwei Drohnen auf den Kreml bekannt und bezeichnete ihn als „terroristisch“. Die Ukraine bestritt umgehend jegliche Verwicklung in den Angriff und warf Moskau vor, ihn bewusst medial hervorzuheben, um eine mögliche Eskalation des Konflikts zu rechtfertigen. Der Kreml erklärte, dass der russische Präsident Wladimir Putin nicht verletzt wurde. Um die Ziele dieses Angriffs zu verstehen, müssen folgende Punkte beachtet werden:
Erstens: Nach mehr als einem Jahr des von Russland im Februar 2022 begonnenen Krieges in der Ukraine ist an den Fronten eine gewisse Stagnation eingetreten. Abgesehen von den seit acht Monaten andauernden Kämpfen in der Stadt Bachmut und einigen russischen Raketenschlägen tief in der Ukraine herrscht an den übrigen Fronten Flaute. Diese Stagnation hat zwei Gründe: Der erste ist natürlicher Art aufgrund des Winters, der zweite liegt im Munitionsmangel auf beiden Seiten begründet. Angesichts der ständigen Rede von einer bevorstehenden ukrainischen Offensive hat der Angriff auf den Kreml den Stillstand an den Fronten beendet, und eine Eskalation ist wahrscheinlich.
Zweitens: Dem Westen unter der Führung Amerikas ist es durch die kontinuierliche und schrittweise Unterstützung der Ukraine gelungen, Russland auszuzehren. Der Chef der russischen Wagner-Gruppe, die hauptsächlich in der Stadt Bachmut kämpft, beklagt sich ständig über Munitionsmangel und wirft Stellen innerhalb des russischen Militärapparats vor, dies absichtlich zu tun, zumal die übrigen Fronten während des Winters fast zum Stillstand gekommen waren. Ebenso haben die russischen Schläge tief in der Ukraine meist den Charakter von Wellen, was bedeutet, dass Russland möglicherweise nicht über genügend Raketen und Drohnen verfügt, um kontinuierliche Angriffe durchzuführen. Es scheint, als sammle Russland die in einem Monat produzierte Menge und feuere sie dann auf einmal in die Ukraine ab. Dies ist ein weiterer Ausdruck des Erschöpfungszustands Russlands, ganz zu schweigen vom Mangel an sensiblen Bauteilen für die russische Rüstungsindustrie aufgrund der westlichen Sanktionen. Zwar wird berichtet, dass auch der Westen unter Munitionsmangel leidet, doch ist die westliche Militärindustrie eher in der Lage als die russische, diese Lücke zu schließen.
Drittens: Infolgedessen scheint die russische Armee trotz der Rekrutierungskampagnen insbesondere ihre Bodenangriffsfähigkeiten verloren zu haben. Sie baut Schützengräben entlang der Fronten, was ein Beweis für ihre Furcht vor der bevorstehenden ukrainischen Offensive mit modernen westlichen Waffen ist. Der Anführer der Wagner-Gruppe bezeichnete die bevorstehende ukrainische Offensive sogar als „Katastrophe für Russland“. Hinzu kommt die faktische Abwesenheit der russischen Luftwaffe, die völlig unfähig war, die Luftherrschaft über der Ukraine zu erlangen, und sich darauf beschränkt, einige Schläge aus der Ferne zu führen. Diese russische Schwäche ist für den Westen und für Amerika, das den Krieg in der Ukraine hinter den Kulissen lenkt, offensichtlich. Aus all diesen Gründen nimmt die Kriegsplanung nun Dimensionen gegen Russland an, die zu Beginn des Krieges unvorstellbar waren, zumal es Amerika und dem Westen weiterhin gelingt, das Gespenst eines Atomkriegs fernzuhalten. Alle russischen Andeutungen, die einer Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen gleichkamen, stießen auf breite Kritik und führten dazu, dass Russland vor seiner Unbesonnenheit und der Reaktion Amerikas gewarnt wurde.
Viertens: Unter all diesen Umständen wird dieser Sommer voraussichtlich heiß und von vielen Beschränkungen befreit sein. Eine dieser Beschränkungen war, dass der Krieg nur innerhalb der Ukraine stattfindet. Es gab jedoch bereits mehrere Angriffe innerhalb Russlands, für die die Ukraine keine Verantwortung übernahm. Stattdessen wurde ein „russischer Widerstand“ erfunden, der die Herrschaft Putins ablehnt, als sei dieser für die Angriffe in Russland verantwortlich. Dieser Angriff auf den Kreml-Palast im Herzen der Hauptstadt Moskau verletzt den Stolz Russlands zutiefst. Russland stufte ihn als Attentatsversuch auf Präsident Putin ein. Unabhängig davon, von wo die beiden Drohnen gestartet wurden, zeigt ihr Erreichen der Kuppeln der Kreml-Gebäude und ihre Explosion direkt über dem Kreml die Schwäche Russlands.
Fünftens: Aufgrund des Schocks in Moskau und ganz Russland über die Kühnheit des Angriffs, für den Russland die Ukraine verantwortlich machte, gab es heftige Erklärungen, die die Tiefe des Schocks bei den russischen Beamten verdeutlichen:
- Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, erklärte: „Nach dem Angriff des Kiewer Regimes auf den Kreml bleibt nur die Option der physischen Eliminierung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und seines Gefolges. Medwedew schrieb am Mittwoch auf seinem Telegram-Kanal: ‚Nach dem heutigen Terroranschlag (auf den Kreml) gibt es keine andere Option als die physische Eliminierung Selenskyjs und seiner Clique...‘“ (Sputnik, 03.05.2023)
- Der Sprecher der russischen Duma, Wjatscheslaw Wolodin, forderte „den Einsatz von Waffen, die in der Lage sind, das terroristische Regime in Kiew aufzuhalten und zu vernichten“ als Reaktion auf den Drohnenangriff auf den Kreml. Wolodin fügte in einer Erklärung auf Telegram hinzu, dass Russland nach dem „angeblichen“ Angriff, für den Kiew die Verantwortung bestritt, nicht mit dem ukrainischen Präsidenten verhandeln dürfe, und wies darauf hin, dass Verhandlungen mit dem Selenskyj-Regime „unmöglich sind, da es die Sicherheit Russlands, Europas und der ganzen Welt bedroht.“ (Al-Jazeera Net, 03.05.2023).
Damit wird das Ausmaß des Schocks deutlich, der Russland nach dem Drohnenangriff auf den Kreml erfasst hat.
Sechstens: Dass Russland den Angriff selbst inszeniert hat, um den Krieg in der Ukraine zu eskalieren, ist unwahrscheinlich. Zum einen verletzt es seinen Stolz, ist ein Schlag gegen seine Größe und ein Zeichen dafür, dass niemand mehr es oder seinen Präsidenten fürchtet. Zum anderen ist Russland nicht in der Lage, den Krieg in der Ukraine effektiv zu eskalieren, es sei denn mit Atomwaffen, wofür es aus Angst vor der Reaktion Amerikas keinen Willen zum Einsatz innerhalb der Ukraine hat. Was die Wahrscheinlichkeit, dass Russland sich selbst angegriffen hat, ebenfalls entkräftet, ist die Tatsache, dass Russland Amerika direkt der Verwicklung in den Angriff beschuldigt hat. Auch dies ist beispiellos und zeugt von der Schwere des Schocks in Moskau über die Kühnheit des Angriffs. Die entsprechenden Erklärungen belegen dies:
- Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte, „dass die Vereinigten Staaten von Amerika hinter dem Angriff der Ukraine auf den Kreml mit Hilfe von Drohnen stehen und die Ziele für Kiew ausgewählt haben. Dies sagte Peskow in einer Pressekonferenz am Donnerstag (04.05.2023) und fuhr fort: ‚Solche Versuche, dies sowohl in Kiew als auch in Washington abzustreiten, sind natürlich völlig lächerlich. Wir wissen sehr wohl, dass Entscheidungen über solche Handlungen und solche Terroranschläge nicht in Kiew, sondern in Washington getroffen werden. Kiew tut, was ihm befohlen wird, und die Befehle dazu kamen von dort.‘ Amerika dementierte dies durch den Koordinator für strategische Kommunikation im Nationalen Sicherheitsrat des Weißen Hauses, John Kirby, live auf dem Sender MSNBC: ‚Wir wissen noch nicht, was passiert ist, und geben keine Bewertungen ab. Ich habe gerade die Kommentare von Dmitri Peskow heute Morgen gesehen und die Behauptungen über unsere Beteiligung in dieser Angelegenheit. Ich kann Ihnen versichern, dass es keinerlei Beteiligung seitens der Vereinigten Staaten von Amerika gab, und was auch immer passiert ist, die USA waren nicht involviert.‘“ (RT, 04.05.2023).
- Aus all dem lässt sich sagen, dass Amerika begonnen hat, den Krieg in der Ukraine weiterzuführen und ihn über viele Beschränkungen hinweg gegen Russland auszuweiten, weil es die Schwäche und Erschöpfung Russlands beobachtet. Der Angriff auf den Kreml stellt sogar eine persönliche Bedrohung für den russischen Präsidenten dar. Aus den Erklärungen des Kreml-Sprechers Peskow geht hervor, dass Russland die Botschaft verstanden hat. Daher wollte es Amerika mitteilen, dass es weiß, dass die USA hinter dem Angriff stehen. Doch Russland sieht davon ab, Amerika direkt zu drohen, aus großer Angst vor ihm, und begnügt sich damit, die Ukraine und die Liquidation ihres Präsidenten Selenskyj anzudrohen.
- Ein weiterer Hinweis darauf, dass der Angriff eine von Amerika geplante Herausforderung für Russland ist, ist die Ausreise des ukrainischen Präsidenten aus der Ukraine. Er tauchte am Morgen des Angriffs plötzlich bei einem Besuch in Helsinki (Finnland) auf, dann wurde sein Flugzeug bei der Landung in Amsterdam (Niederlande) gesehen, und schließlich erschien im Programm des deutschen Bundeskanzlers der Empfang des ukrainischen Präsidenten Selenskyj. All dies diente dazu, Selenskyj der russischen Reaktion zu entziehen, d. h. Russland daran zu hindern, ihn zu liquidieren, wie Medwedew es gefordert hatte.
- Amerika selbst erweckte den Anschein, dieses Ereignis nicht kommentieren zu wollen, und äußerte Zweifel an der russischen Darstellung. „US-Außenminister Antony Blinken sagte, er habe Berichte aus Moskau über einen angeblichen Drohnenangriff der Ukraine auf den Kreml gesehen, könne deren ‚Wahrheitsgehalt jedoch in keiner Weise bestätigen‘. Er sagte: ‚Wir wissen es schlichtweg nicht.‘ Blinken fügte hinzu: ‚Wir werden sehen, was die Fakten sind. Es ist wirklich schwierig, dies zu kommentieren oder darüber zu spekulieren, ohne die Fakten zu kennen.‘“ (CNN Arabisch, 03.05.2023).
- Ein Hinweis auf die Rolle Amerikas beim Versuch, den russischen Präsidenten Putin zu töten, ist, dass die in den letzten Monaten geleakten US-Dokumente, deren Enthüllung im April 2023 bekannt wurde, den Tod des russischen Präsidenten Putin als eines der Kriegsszenarien erwähnten. „Der Prozess des Durchsickerns geheimer Dokumente aus dem US-Verteidigungsministerium (Pentagon) scheint viele Überraschungen und Geheimnisse zu bergen, darunter das, was die Zeitung New York Times über ein geheimes Geheimdienstdokument enthüllte, das Details von Plänen für Notfälle nach einem Jahr Krieg in der Ukraine enthält. Das Dokument enthält eine Analyse der US Defense Intelligence Agency, die vier hypothetische Szenarien skizziert und wie diese den Verlauf des Konflikts in der Ukraine beeinflussen könnten, falls sie eintreten. Zu den hypothetischen Szenarien gehören: ‚Der Tod des russischen Präsidenten Wladimir Putin... des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj... der Wechsel in der Führung der russischen Streitkräfte... und ukrainische Schläge auf den Kreml.‘“ (As-Sharq Zeitung, 12.04.2023).
Siebtens: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Drohnenangriff auf den Kreml-Palast in Moskau eine gefährliche Eskalation des Krieges in der Ukraine darstellt. Er deutet darauf hin, dass sowohl Amerika als auch die Ukraine über genügend Agenten innerhalb Russlands verfügen, um schwere Angriffe durchzuführen, die den Kriegsverlauf ändern könnten. Es haben bereits Explosionen innerhalb Russlands begonnen, die zunehmend Eisenbahnen, Öl- und Stromanlagen sowie anderes ins Visier nehmen. Das bedeutet, dass der Prozess der Verlagerung des Krieges von der Ukraine nach Russland bereits im Gange ist. Er ist sogar äußerst kühn, zumal die russische Armee in der Ukraine weitgehend erschöpft ist und es ihr schwerfällt, effektive Angriffe durchzuführen, die den Kriegsverlauf wenden könnten. Zudem unterstützt der Westen, allen voran Amerika, die Ukraine weiterhin mit moderneren Waffen, um den Kriegsverlauf zu ihren Gunsten zu verändern. Dabei ist zu beachten, dass der derzeitige Kriegsverlauf nach der Rückeroberung der Stadt Cherson und Gebieten in Charkiw durch die Ukraine sowie angesichts der schweren russischen Verluste bei dem seit acht Monaten andauernden Angriff auf Bachmut, ohne es einnehmen zu können, nicht zugunsten Russlands ist.
Dies sind die Dimensionen des Angriffs auf den Kreml in Russland und dessen Hintergründe. All dies deutet auf die Erschütterung der militärischen und sicherheitspolitischen Fähigkeiten Russlands hin, sodass es nicht einmal in der Lage war, sein politisches Zentrum im Herzen Moskaus zu schützen! Es ist wahr, dass der Kampf nicht nur zwischen Russland und der Ukraine stattfindet, sondern dass Amerika und der Westen die Ukraine materiell und moralisch unterstützen. Dennoch: Dass der Angriff Russlands auf die Ukraine mehr als ein Jahr andauert und die Stabilität Russlands in den besetzten Gebieten der Ukraine trotz massiver materieller und personeller Verluste immer noch stark erschüttert ist, zeigt deutlich, wie weit sich Russland von der Bezeichnung einer Großmacht entfernt hat. Es scheint, dass Russland dies erkennt, weshalb es alles daran gesetzt hat, diesen Ruf durch die vollständige Eroberung von Bachmut vor den russischen Feierlichkeiten am 09.05.2023 wiederherzustellen. Doch bisher ist es trotz intensivierter Angriffe und der Mobilisierung der Wagner-Gruppe daran gescheitert.
Was Amerika und den Westen betrifft, so kämpfen sie bis zum letzten ukrainischen Soldaten! Sie wollen nicht selbst in den Kampf eingreifen, sondern diese Länder verwirklichen ihre Interessen mit dem Blut anderer.
Abschließend wiederhole ich, was ich bereits in der Antwort auf eine Frage vom 01.03.2023 erwähnt habe: „[...] Diese ungläubigen kolonialistischen Staaten, die in der heutigen Welt als Großmächte bezeichnet werden, bekämpfen einander nicht zum Wohle der Welt, sondern zum Schaden und zum Übel. Russland greift die Ukraine an, um jeden Ukrainer zu töten, der sich bewegt, und Amerika und der Westen bekämpfen die Aggression mit jedem Ukrainer und nicht mit ihren eigenen Soldaten! Beide Seiten bekämpfen sich in der Ukraine, um jeden Ukrainer zu töten... So sind diese Staaten, die Verderben auf Erden suchen; sie legen keinen Wert auf das vergossene Blut, solange es ihre Interessen verwirklicht, und sei es nur ein Teil davon... Es ist, als würde sich die Geschichte wiederholen, als die Staaten der Perser und Römer miteinander kämpften, mal siegte der eine, mal wurde der andere besiegt und so weiter... Jeder von ihnen verhält sich wie eine Maschine, die das Blut der Menschen aufsaugt, um seine eigenen Interessen zu verwirklichen... Dies setzte sich fort, bis Allah die Leute der Wahrheit und Gerechtigkeit, die islamische Ummah, mit dem Sieg und dem offenkundigen Erfolg ehrte, sodass der Islam und die Muslime zu Macht gelangten und der Unglaube und die Ungläubigen erniedrigt wurden. Und dies wird mit Allahs Erlaubnis aufs Neue geschehen.“
وَيَوْمَئِذٍ يَفْرَحُ الْمُؤْمِنُونَ * بِنَصْرِ اللَّهِ يَنْصُرُ مَنْ يَشَاءُ وَهُوَ الْعَزِيزُ الرَّحِيمُ
„Und an jenem Tage werden sich die Gläubigen freuen über die Hilfe Allahs. Er hilft, wem Er will; und Er ist der Allmächtige, der Barmherzige.“ (Sure Ar-Rum [30]: 4-5)
Dies wird durch die Errichtung des Rechtgeleiteten Kalifats geschehen.
وَيَقُولُونَ مَتَى هُوَ قُلْ عَسَى أَنْ يَكُونَ قَرِيباً
„Und sie sagen: ‚Wann wird dies sein?‘ Sprich: ‚Vielleicht ist es nahe.‘“ (Sure Al-Isra [17]: 51)
19. Schawwal 1444 n. H. 09.05.2023 n. Chr.