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Beantwortung einer Frage: Über das Ansehen von pornografischen Filmen und die Angriffe gegen die Hizb ut-Tahrir

May 20, 2013
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Beantwortung von Fragen des ehrwürdigen Gelehrten Ata Bin Khalil Abu al-Rashtah, Amir von Hizb ut-Tahrir, auf die Fragen der Besucher seiner Facebook-Seite

Beantwortung einer Frage: Über das Ansehen von pornografischen Filmen und die Angriffe gegen die Hizb ut-Tahrir

An Omar Daragmeh

Frage:

As-Salamu Alaikum Wa Rahmatullahi Wa Barakatuh, unser Scheich,

ich hoffe, dass Sie auf all jene antworten, die die Hizb ut-Tahrir in vielen Dingen angreifen, wobei das am häufigsten verbreitete Thema das Ansehen von pornografischen Filmen ist?

Antwort:

Wa Alaikum As-Salam Wa Rahmatullahi Wa Barakatuh.

Was das Thema der pornografischen Filme betrifft... so ist unsere Meinung dazu klar. Hierzu wurde bereits eine explizite Antwort veröffentlicht, die keinen Raum für Missverständnisse lässt. Sie ist auf unseren offiziellen Webseiten dokumentiert und besagt:

„...Was das Ansehen erregender, pornografischer Filme betrifft, so ist dies nicht erlaubt, selbst wenn es sich um Bilder und nicht um reale Körper handelt. Dies liegt daran, dass die Scharia-Maxime (al-Qāʿida aš-Šarʿiyya) in diesem Bereich lautet: ‚Das Mittel zum Haram ist haram‘. Es ist bei dieser Maxime nicht Bedingung, dass das Mittel mit absoluter Sicherheit zum Haram führt, sondern die überwiegende Wahrscheinlichkeit (ġalabat aẓ-ẓann) reicht aus.

Diese Filme führen diejenigen, die sie ansehen, meist zum Haram, weshalb die Maxime auf sie Anwendung findet.

Daher ist es weder erlaubt, sie anzusehen, noch sie zu besitzen.

Was das Verhalten der Mitglieder der Partei gegenüber jenen Muslimen betrifft, die solche Filme ansehen, so gehören die meisten von ihnen zu den wertlosen Leuten, bei denen weder Gebot noch Verbot nützt – außer jenen, derer sich dein Herr erbarmt. Dennoch sollten die Mitglieder, falls sie eine starke, abschreckende und weise Methode finden, diese anwenden. Vielleicht meint der Fragesteller einige seiner Verwandten, über deren krankhaftes Verhalten er betrübt ist und die er davon abbringen möchte. Wenn dies der Fall ist, so soll er sie gebieten und ihnen das Unrecht verbieten und dabei eine geeignete Methode wählen, auf dass Allah sie rechtleiten möge und ihm dafür – so Allah will – Lohn zuteilwird.

Die Muslime sind heute von allen Seiten von Tragödien umgeben, da ihr Kalifat fehlt. Es geziemt dem Muslim, dass er selbst für erlaubten Zeitvertreib keine Zeit übrig hat – wie verhält es sich dann erst, wenn er seine Zeit mit verbotenem Zeitvertreib verbringt? Wir suchen Zuflucht bei Allah. Es ist eure Pflicht, o Brüder, die Muslime mit Nachdruck, aber mit Weisheit dazu anzuhalten, ihre Zeit mit guten Taten und mit Ernsthaftigkeit und Fleiß in der Arbeit für die Wiedererrichtung des Kalifats zu füllen, um die Umma aus diesen Tragödien zu retten.“ (Ende des Zitats)

Was jene betrifft, die Angriffe führen, so sind sie keine Sucher der Wahrheit. Wären sie es, würden sie sich auf unsere Bücher und unsere offiziellen Webseiten stützen. Dort fänden sie eine Reinheit, die sie bei sich selbst nicht gewohnt sind, und eine Lauterkeit, wie man sie nur bei den Geliebten Allahs findet, deren Streben nach dem Jenseits weit über ihrem Streben nach dem Diesseits steht...

Jene, die diese Angriffe führen, stützen sich auf Schriften von anderen, als ob sie sich der gewaltigen Sünde nicht bewusst wären, die auf der Verleumdung lastet:

إِنَّ الَّذِينَ يَفْتَرُونَ عَلَى اللَّهِ الْكَذِبَ لَا يُفْلِحُونَ

„Wahrlich, jene, die gegen Allah Lügen erdichten, wird es nicht wohl ergehen.“ (Sure An-Nahl [16]: 116)

Ihr Bruder Ata Bin Khalil Abu al-Rashtah

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