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Fragen & Antworten

Fragebeantwortung: Die Vertreibung der Menschen in Gaza

February 25, 2025
4494

Frage:

[Al-Jazeera veröffentlichte auf seiner Website am 26.01.2025: „US-Präsident Donald Trump sagte, er setze Jordanien, Ägypten und andere arabische Staaten unter Druck, mehr palästinensische Flüchtlinge aus Gaza aufzunehmen, nachdem der israelische Krieg gegen den Streifen eine humanitäre Krise verursacht habe... Auf die Frage, ob dies ein vorübergehender oder ein langfristiger Vorschlag sei, sagte Trump: ‚Es könnte das eine oder das andere sein‘“]. Bedeutet dies nicht, dass Trump die Herrscher Jordaniens und Ägyptens in einen erstickenden Kreis der Verlegenheit bringt, zumal sie zuvor erklärten, dass sie dieser Vertreibung nicht zustimmen? Bedeutet dies ferner, dass Trump plant, den Gazastreifen von seinen Bewohnern zu leeren, um ihn dem jüdischen Gebilde einzuverleiben, insbesondere da die arabischen Herrscher, ja alle Herrscher der Muslime, in Grabesstille verharren, ohne sich ihm entgegenzustellen? Bedeutet dies, dass es einen Wechsel in der US-Politik gibt, oder ist es dieselbe Politik in einem anderen Gewand?

Antwort:

Um die Antwort auf die obigen Fragen zu verdeutlichen, betrachten wir die folgenden Punkte:

  1. Trump verhehlt seine Ziele nicht, sondern spricht sie offen aus, im Gegensatz zu seinem Vorgänger Biden. Biden etwa täuschte den Menschen vor, dass Amerika an der Umsetzung des Zwei-Staaten-Lösungs-Projekts arbeite, doch es war Gerede ohne Inhalt! So veröffentlichte Al-Jazeera am 04.01.2024: „US-Präsident Joe Biden sagte am vergangenen Freitag, dass es eine Reihe von Modellen für die Zwei-Staaten-Lösung gebe, wobei er darauf hinwies, dass mehrere Staaten in den Vereinten Nationen keine eigenen Streitkräfte haben... Al-Jazeera 04.01.2024“. Das heißt, Biden bezog sich auf ein Modell eines Staates ohne Streitkräfte! Trump hingegen nannte die Realität seines Bestrebens, ohne die Menschen zu täuschen. Während seines Wahlkampfs erklärte er: „Wenn ich auf die Landkarte des Nahen Ostens schaue, finde ich Israel als einen sehr kleinen Fleck. Tatsächlich sagte ich: Gibt es eine Möglichkeit, mehr Flächen zu bekommen? Es ist sehr klein... Sky News 19.08.2024“. Das bedeutet, dass er das jüdische Gebilde durch die Legitimierung der Siedlungen im Westjordanland erweitern und ihnen freie Hand bei der Beschlagnahmung von Land und der Errichtung neuer Siedlungen lassen will.

  2. Dies bestätigt auch die Ernennung einer Person, die seine Sichtweise teilt, zum US-Botschafter beim jüdischen Gebilde: Mike Huckabee. Trump beschrieb ihn auf seinem Account bei Truth Social am 13.11.2024 als jemanden, der „Israel und das Volk Israels liebt, und gleichermaßen wird er vom Volk Israels geliebt, und Mike wird unermüdlich daran arbeiten, Frieden im Nahen Osten herbeizuführen“. Zu Huckabees früheren Erklärungen gehört das, was die BBC am 13.11.2024 unter Berufung auf den jüdischen Kanal 12 veröffentlichte, wonach Huckabee für seine pro-israelischen Äußerungen bekannt sei. Darunter fallen Aussagen aus dem Jahr 2015, in denen er sagte: „Israels Anspruch auf die Annexion des Westjordanlands ist stärker als der Anspruch der Vereinigten Staaten auf Manhattan.“ Er hat auch Videoclips in den sozialen Medien aus dem Jahr 2017, in denen er sagt: „Es gibt so etwas wie das Westjordanland nicht, es ist Judäa und Samaria. Es gibt so etwas wie Siedlungen nicht, es sind Gemeinschaften, es sind Stadtteile, es sind Städte. Es gibt so etwas wie Besatzung nicht.“

  3. Dieser Botschafter erneuerte diese Aussagen gegenüber dem jüdischen Kanal 7 am 13.11.2024: „Ich kann nichts sagen, woran ich nicht glaube. Ich war nie bereit, den Begriff Westjordanland zu verwenden, so etwas gibt es nicht, ich spreche von Judäa und Samaria. Und ich sage den Menschen: Es gibt keine Besatzung.“ Er sagte weiter: „Erinnert euch daran, dass es während der vier Jahre, in denen Trump Präsident war, keinen pro-israelischeren Präsidenten in der Geschichte gab als ihn. Von der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt über die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem bis zur Anerkennung der Golan-Höhen als rechtmäßiges Eigentum des Staates Israel, und auch der Verzicht auf den Versuch, die Zwei-Staaten-Lösung voranzutreiben, weil sie unpraktikabel und nicht umsetzbar ist.“ Er fügte hinzu: „Ich glaube nicht, dass die Zwei-Staaten-Lösung rechtmäßig ist; das ist eine Position, die ich seit Jahren vertrete, und es ist eine Position, mit der Trump übereinstimmt, und ich erwarte deren Fortsetzung.“ Durch diese Äußerungen werden die Merkmale von Trumps Politik gegenüber der palästinensischen Frage deutlich: die Legitimierung der Besatzung im Westjordanland und der Siedlungen.

  4. Das bedeutet, dass die Trump-Administration kein neues spezifisches Projekt für die Palästina-Frage hat, das die Schaffung eines Staates für sie vorsieht, egal welcher Größe. Vielmehr tendiert die Angelegenheit zu einer offiziellen US-Anerkennung der Rechtmäßigkeit der Siedlungen im Westjordanland für das jüdische Gebilde, wie die Aussagen des US-Botschafters andeuten, der betonte, dass Trump ihn darin unterstütze. Trump überhäufte ihn mit Lob, was bedeutet, dass er seine Ideen zu dieser Frage preist. Dies wird durch Trumps Aufhebung der Sanktionen gegen jüdische Siedler bestätigt, die Übergriffe begangen hatten, welche unter der Biden-Administration als illegal eingestuft wurden. Der Frieden, den Trump meint, ist die Akzeptanz des jüdischen Gebildes auf dem Land, das es im Westjordanland beschlagnahmt und auf dem es Siedlungen errichtet hat. Dabei soll der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) das Recht zum vorläufigen Fortbestehen mit einem gewissen Maß an Selbstverwaltung gewährt werden, damit sie dem jüdischen Gebilde unter dem Namen „Sicherheitskoordination“ weiterhin dient und die Menschen mit dem Eintreiben von Steuern belastet, von denen die PA-Funktionäre zehren, während sie lediglich einige kommunale Dienstleistungen erbringen.

  5. Trump versuchte zu demonstrieren, dass er fähig sei, das zu erreichen, was er wolle, und dass er in der Lage sei, Frieden zu schaffen, um die Herrscher der Region zu täuschen und ihnen Hoffnungen zu machen, so wie der Teufel seinen Anhängern Hoffnungen macht. Al-Jazeera veröffentlichte am 23.01.2025: „US-Präsident Donald Trump sagte, seine Administration habe in vier Tagen mehr erreicht als die Administration des ehemaligen Präsidenten Joe Biden in vier Jahren. Er betonte, dass ohne seine Administration das Waffenstillstandsabkommen in Gaza in dieser Woche nicht zustande gekommen wäre. Zudem erwähnte er, dass das Königreich Saudi-Arabien 600 Milliarden Dollar in den USA investieren werde, er werde sie jedoch bitten, dies auf eine Billion Dollar zu erhöhen...“ Dennoch hat Trump diesem Abkommen ein „Geschenkpaket“ für das jüdische Gebilde beigefügt, wie die jüdische Zeitung Yedioth Ahronoth am 14.01.2025 berichtete: „Israel wird das Recht haben, den Waffenstillstand zu beenden, wenn es dies für notwendig erachtet. Das Weiße Haus wird sein Gewicht in die Waagschale werfen, um die Sanktionen aufzuheben, die zuvor von der Biden-Administration gegen einige Siedler verhängt wurden, die kriminelle Taten begangen haben. Zudem wird es eine internationale Kampagne gegen die beiden UN-Gerichtshöfe führen, die Ermittlungen oder Strafverfolgungen gegen Israel eingeleitet haben, insbesondere gegen Netanjahu und seinen Verteidigungsminister Gallant... wegen des Vorwurfs von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“

  6. Somit vertritt Trump in seiner ersten und seiner jetzigen Amtszeit die Interessen der Juden. Sogar internationale Resolutionen, die von Amerika und anderen Großmächten initiiert wurden und deren Einhaltung Amerika bei anderen Staaten verfolgte, hat Trump zunichtegemacht, sofern sie den Interessen der Juden entgegenstanden. Er verwarf UN-Resolutionen, die das Westjordanland als besetztes Gebiet betrachten, in dem das jüdische Gebilde kein Recht auf Besiedlung hat, sondern sich daraus auf die Grenzen vom 4. Juni 1967 zurückziehen muss. Ebenso verwarf er UN-Resolutionen zu Ost-Jerusalem als besetztes palästinisches Gebiet sowie Resolutionen zu den Golanhöhen als besetztes syrisches Territorium und erkannte die Rechtmäßigkeit der Entscheidung des jüdischen Gebildes zur Annexion Jerusalems und der Höhen an. Dies bestätigt, dass er die Rechtmäßigkeit der Siedlungen und dessen, was die Juden bisher im Westjordanland beschlagnahmt haben, anerkennen und die Errichtung weiterer Siedlungen oder deren Erweiterung zulassen wird. Dies begann bereits mit der Begnadigung der Siedler, gegen die unter Biden Sanktionen verhängt worden waren.

  7. Trump wird seinen Plan fortsetzen, das jüdische Gebilde zu festigen, indem er die übrigen Staaten der Region dazu bringt, die Normalisierung mit diesem Gebilde zu vollziehen, um dessen Rechtmäßigkeit und den Raub Palästinas anzuerkennen. Zu den dafür vorgesehenen Staaten gehört Saudi-Arabien, zumal die Bindung des saudischen Kronprinzen an Trump sehr stark ist. Trump verfolgt die Normalisierung des Gebildes mit Saudi-Arabien mit Nachdruck, und dies könnte nicht lange auf sich warten lassen. Die völlige Unterwürfigkeit des saudischen Regimes gegenüber dem, was die republikanische Administration unter Trump will, erkennt jeder, der über Einsicht verfügt. So verkündete Trump am 23.01.2025: „Saudi-Arabien wird 600 Milliarden Dollar in die US-Wirtschaft investieren, und ich werde fordern, dies auf eine Billion Dollar zu erhöhen... Al-Hurra 23.01.2025“. Er erwähnte, dass dies in einem Telefonat mit dem saudischen Kronprinzen Ibn Salman am Mittwochabend, dem 22.01.2025, geschah. Das heißt, nach nur einem Telefonat beugte sich der tatsächliche Herrscher Saudi-Arabiens sofort der Forderung des US-Präsidenten, die US-Wirtschaft mit Hunderten Milliarden Dollar zu stützen. Dies deutet darauf hin, wie sehr das saudische Regime bereit ist, sich den amerikanischen Forderungen in der Ära Trumps zu beugen. Daher wird Ibn Salman nach einem weiteren Telefonat bereitstehen und seine Bereitschaft zur Normalisierung mit dem jüdischen Gebilde erklären, sobald er dazu aufgefordert wird.

  8. Wer also Trumps Handlungen zur Unterstützung des jüdischen Gebildes betrachtet, wird feststellen, dass Trumps in der Frage erwähnte Aussage über die Entleerung des Gazastreifens von seinen Bewohnern und dessen Annexion an das jüdische Gebilde – insbesondere als er gefragt wurde, ob dies ein vorübergehender oder langfristiger Vorschlag sei und er antwortete: „Es könnte das eine oder das andere sein“ (Al-Jazeera 26.01.2025) – für Trump etwas Übliches ist. Was jedoch den Teil der Frage betrifft: „Bedeutet dies nicht, dass Trump die Herrscher Jordaniens und Ägyptens in einen erstickenden Kreis der Verlegenheit bringt, zumal sie zuvor erklärten, dass sie dieser Vertreibung nicht zustimmen“, so schert sich Trump nicht um sie, ob sie nun ersticken oder nicht. Er hat bereits früher Deutlicheres gesagt: „Wenn ich auf die Landkarte des Nahen Ostens schaue, finde ich Israel als einen sehr kleinen Fleck. Tatsächlich sagte ich: Gibt es eine Möglichkeit, mehr Flächen zu bekommen? Es ist sehr klein... Sky News 19.08.2024“. Seine frühere Aussage bezog sich auf die Erweiterung des Gebildes, und seine jetzige Aussage ist die Darlegung einer der Methoden zur Erweiterung des Gebildes. Es scheint, dass Trump das Umfeld für die Vasallen-Herrscher vorbereiten will, um diesen Weg der Zwangsvertreibung zu gehen, den die Herrscher – insbesondere in Ägypten und Jordanien – zuvor abgelehnt hatten. Mit anderen Worten: Es ist ein „Abtasten“, ob diese Herrscher in der Lage sind, Druck auf die Menschen auszuüben, um Trumps Erklärung umzusetzen, sie aus ihrem Land zu vertreiben, es zu leeren und den Juden einzuverleiben, oder ob dies auf einen anderen Zeitpunkt verschoben wird, den Trump für geeignet hält, falls das Volk sich den beiden Regimen entgegenstellt und sie an diesem Schritt hindert, der einen Verrat an Allah, Seinem Gesandten und den Gläubigen darstellt.

  9. Wir wissen, dass die Herrscher in den Ländern der Muslime, insbesondere um Palästina herum, keine Scham vor Allah, Seinem Gesandten und den Gläubigen haben, und dass die Ausführung von Trumps Befehlen zu ihren Prioritäten gehört. Dies wird deutlich an ihrem Drängen, Trump zu seinem Wahlsieg und seiner Präsidentschaft zu gratulieren, obwohl er seine Loyalität gegenüber den Juden und seine Feindseligkeit gegenüber dem Islam und den Muslimen nicht verhehlte. Dennoch wetteiferten diese Herrscher um die Glückwünsche:

    a) RT (Arabische Nachrichten) veröffentlichte am 06.11.2024 unter Berufung auf die saudische Nachrichtenagentur SPA die Glückwünsche des saudischen Königs an Trump, in denen er „die hervorragenden, engen historischen Beziehungen zwischen den beiden befreundeten Ländern und Völkern pries, die alle in allen Bereichen zu stärken und auszubauen suchen“. Ebenso wurde die Gratulation des türkischen Präsidenten veröffentlicht: (Er sagte über die Plattform X: „Ich gratuliere meinem Freund Donald Trump, der die Präsidentschaftswahlen gewonnen hat... Wir hoffen, dass die türkisch-amerikanischen Beziehungen gestärkt werden...“).

    b) Al-Jazeera veröffentlichte am 06.11.2024 die Glückwünsche des ägyptischen Präsidenten: „Ich übermittle dem gewählten US-Präsidenten Donald Trump meine herzlichsten Glückwünsche... und die Stärkung der strategischen Partnerschaftsbeziehungen zwischen Ägypten und den Vereinigten Staaten und ihren befreundeten Völkern“. Dann vom jordanischen König: „Herzlichste Glückwünsche an Präsident Donald Trump zu seinem Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen. Wir freuen uns darauf, erneut mit Ihnen zusammenzuarbeiten, um die langjährige Partnerschaft zwischen Jordanien und den Vereinigten Staaten zu stärken...“. Ebenso vom pakistanischen Premierminister auf X: „Ich gratuliere dem gewählten Präsidenten Donald Trump zu seinem historischen Sieg für eine zweite Amtszeit! Ich freue mich darauf, eng mit der kommenden Administration zusammenzuarbeiten, um die Partnerschaft zwischen Pakistan und den Vereinigten Staaten zu stärken und auszuweiten“ ... usw.

    c) Sogar Ahmed al-Sharaa, der Leiter der neuen Verwaltung in Syrien, schlug denselben Weg ein und veröffentlichte am 20.01.2025 auf Facebook: „Im Namen der Führung und des Volkes der Arabischen Republik Syrien gratuliere ich Donald Trump als Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika“. Er sagte weiter: „Wir sind zuversichtlich, dass Trump der fähige Führer ist, der dem Nahen Osten Frieden bringen und der Region Stabilität zurückgeben wird.“

Dies sind die Herrscher in den Ländern der Muslime. Möge Allah sie bekämpfen! Wie können sie sich nur (so) abwenden?

  1. Dennoch sind wir uns auch bewusst, dass die Umma des Gesandten Allahs ﷺ mit ihren aufrichtigen und loyalen Männern die Erklärungen Trumps und seiner Anhänger unter diesen Herrschern zu verwehtem Staub machen wird. Das Festhalten der Menschen in Palästina, dem gesegneten Land, an ihrer Heimat ist eine bezeugte Tatsache. Wer die Tausenden sah, die unter schwierigsten Wetter- und Bodenbedingungen zu Fuß gingen und dennoch ihre Schritte zu ihren Häusern beschleunigten – wohlwissend, dass die brutale Aggression der Juden sie zerstört hat –, und wer das Erreichen dieser Orte als einen gewaltigen Sieg betrachtet; wer all das sah und darüber nachdachte, erkennt, dass Trumps Erklärungen und seine Ränke zur Entleerung Palästinas von seinen Bewohnern – selbst wenn sie sich mit der Arglist seiner loyalen Untergebenen unter den Ruwaibida-Herrschern vermischen – auf ihre Urheber zurückfallen werden:

وَّقَدۡ مَكَرُوۡا مَكۡرَهُمۡ وَعِنۡدَ اللّٰهِ مَكۡرُهُمۡؕ وَاِنۡ كَانَ مَكۡرُهُمۡ لِتَزُوۡلَ مِنۡهُ الۡجِبَالُ

„Und sie haben bereits ihre Ränke geschmiedet, doch bei Allah ist ihr Plan, auch wenn ihre Ränke derart waren, dass Berge davor weichen würden.“ (Sure Ibrahim [14]: 46)

Danach wird das gesegnete Land zu seinen Bewohnern als Haus des Islam zurückkehren. All diese Ruwaibida-Herrscher werden verschwinden, und der Staat des Islam, das rechtgeleitete Kalifat, kehrt mit Allahs Erlaubnis zurück. Der Kampf gegen die Juden und die Beseitigung ihrer Besatzung wird mit Allahs Erlaubnis stattfinden. Der Wahrhaftige, dem Glauben geschenkt wird ﷺ, sagte im Musnad von Ahmad über Huthaifa:

ثُمَّ تَكُونُ خِلَافَةً عَلَى مِنْهَاجِ النُّبُوَّةِ

„... dann wird es ein Kalifat gemäß der Methode des Prophetentums geben.“

Ebenso überlieferte al-Buchari von Abdullah ibn Umar (r), der sagte: Ich hörte den Gesandten Allahs ﷺ sagen:

تُقَاتِلُكُمْ الْيَهُودُ فَتُسَلَّطُونَ عَلَيْهِمْ

„Die Juden werden gegen euch kämpfen, und ihr werdet über sie siegreich sein...“

Ebenso überlieferte Muslim mit dem Wortlaut von Ibn Umar vom Propheten ﷺ:

لَتُقَاتِلُنَّ الْيَهُودَ فَلَتَقْتُلُنَّهُمْ

„Ihr werdet gewiss gegen die Juden kämpfen und sie gewiss töten...“

Und dann wird die Erde durch den Sieg Allahs, des Allmächtigen und Würdigen, erstrahlen.

  1. Doch wie wir bereits sagten und in diesem Schlusswort wiederholen:

Die Sunna Allahs hat es nicht vorgesehen, dass Engel vom Himmel zu uns herabsteigen, um uns ein Kalifat zu errichten, das unseren Feind bekämpft, während wir untätig rumsitzen. Vielmehr sendet Er Seine Engel als Unterstützung und frohe Botschaft Seines Sieges für Männer herab, die an ihren Herrn glaubten und denen Er die Rechtleitung mehrte; für muslimische Soldaten, die standhaft im Krieg sind, die sich durch ihren Imam schützen und hinter ihm ihre Feinde bekämpfen:

بَلَىٰ ۚ إِن تَصْبِرُوا وَتَتَّقُوا وَيَأْتُوكُم مِّن فَوْرِهِمْ هَٰذَا يُمْدِدْكُمْ رَبُّكُم بِخَمْسَةِ آلَافٍ مِّنَ الْمَلَائِكَةِ مُسَوِّمِينَ

„Doch! Wenn ihr standhaft seid und gottesfürchtig, und sie unverzüglich über euch herfallen, wird euch euer Herr mit fünftausend gekennzeichneten Engeln beistehen.“ (Sure Al-Imran [3]: 125)

Und dann werden wir zu jenen gehören, denen die frohe Botschaft gebührt:

نَصْرٌ مِّنَ اللَّهِ وَفَتْحٌ قَرِيبٌ ۗ وَبَشِّرِ الْمُؤْمِنِينَ

„Ein Sieg von Allah und ein naher Erfolg; und verkünde den Gläubigen die frohe Botschaft.“ (Sure As-Saff [61]: 13)

Am 28. Radschab 1446 n. H. 28.01.2025 n. Chr.

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