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Politik

Glückwünsche des Emirs von Hizb-ut-Tahrir, des ehrwürdigen Gelehrten Ata Bin Khalil Abu Al-Rashta, anlässlich des gesegneten Opferfestes (Eid al-Adha) im Jahr 1439 n. H. – 2018 n. Chr.

August 20, 2018
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Allahu Akbar, Allahu Akbar, Allahu Akbar, la ilaha illa Allah, Allahu Akbar, Allahu Akbar, wa lillahi al-hamd.

Ameer

An die islamische Ummah, die Allah ehrte, indem Er sagte:

كُنْتُمْ خَيْرَ أُمَّةٍ أُخْرِجَتْ لِلنَّاسِ تَأْمُرُونَ بِالْمَعْرُوفِ وَتَنْهَوْنَ عَنِ الْمُنْكَرِ وَتُؤْمِنُونَ بِاللَّهِ

„Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschen hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet das Rechte, verwehrt das Unrecht und glaubt an Allah.“ (Al-Imran [3]: 110)

An die Da’wah-Träger, die jungen Männer und Frauen von Hizb-ut-Tahrir, die Reinen und Gottesfürchtigen – und wir sprechen niemanden vor Allah heilig –, die das Schöne sagen und die rechtschaffenen Taten vollbringen, so wie Allah jene lobte, die diese Eigenschaften besitzen:

وَمَنْ أَحْسَنُ قَوْلًا مِمَّنْ دَعَا إِلَى اللَّهِ وَعَمِلَ صَالِحًا وَقَالَ إِنَّنِي مِنَ الْمُسْلِمِين

„Und wer ist besser in der Rede als jener, der zu Allah ruft, Gutes tut und sagt: 'Gewiss, ich gehöre zu den Muslimen'?“ (Fussilat [41]: 33)

An die geschätzten Besucher der Webseite, die ihr mit Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit begegnet und nach dem Guten strebt, das sie vermittelt; möge Allah sie mit Gutem belohnen...

An sie alle: Friede sei mit euch sowie die Barmherzigkeit Allahs und Sein Segen. Ich beglückwünsche euch zum guten und gesegneten Eid al-Adha. Möge Allah eure gottesdienstlichen Handlungen annehmen. Ich bitte Allah (t), den Hadsch der Pilger anzunehmen, ihn zu einem gesegneten Hadsch (hajj mabrur) zu machen, ihr Streben zu würdigen und ihre Sünden zu vergeben. Möge Allah (t) jenen, die in diesem Jahr nicht pilgern konnten, ermöglichen, im nächsten Jahr in Wohlbefinden zu pilgern. Und Allah (t) steht den Rechtschaffenen bei.

Liebe Brüder, das Fest kommt in diesem Jahr zu einer Zeit, in der unser Kalifat (Khilafah) noch immer nicht existiert. So haben es die kolonialistischen Kuffar und ihre Handlanger gewagt, gegen uns vorzugehen, Mord und Blutvergießen in unseren Ländern zu entfachen. Ihre grausamen Verbrechen reichten von Fassbomben über zerstörerische Raketen bis hin zu Chemiewaffen... All dies geschah teils durch ihre eigenen Hände und teils durch die Hände ihrer Agenten. Wo man auch hinschaut, wird das Blut der Muslime durch Unrecht und Aggression vergossen.

Im Osten ist dort Burma – und was weißt du, was Burma ist! Der Zustand der Muslime dort lässt das Herz bluten, verursacht durch die Verbrechen und Gräueltaten der Buddhisten, vor denen selbst die wilden Tiere des Waldes zurückschrecken würden. Danach sieht man Kaschmir und die Verbrechen Indiens dort. Wenn man nach Norden blickt, sieht man Tschetschenien, den Kaukasus und die Krim, die von den blutgetränkten Händen Russlands heimgesucht werden. Wenn man von dort aus nach Osten in Richtung Ostturkestan zieht, sieht man, wie China den Muslimen dort verschiedenste Arten der Aggression zufügt.

Wenn man jedoch nach Süden geht und die Küsten des Meeres erreicht, findet man das Herz der muslimischen Länder, das gesegnete Land Palästina, die erste der beiden Gebetsrichtungen (Qiblatayn). Man sieht, wie die Juden es besetzen und dort Verbrechen und Massaker begehen. Man hört das Klagen seiner Moschee, die unter einer tiefen Wunde leidet, die sie fast in den letzten Atemzügen liegen lässt. Dann Syrien (asch-Scham) – und was weißt du, was asch-Scham ist! Blut fließt dort von allen Seiten. Die grausamen Massaker verbreiten sich in den Gassen und Vierteln durch den Tyrannen von Syrien, hinter dem und vor dem Amerika steht, zusammen mit den Anhängern aus Russland, dem Iran und den Milizen. Sie alle entfachen das Feuer des Mordens und Blutvergießens mit allen zerstörerischen Mitteln. Und nun zeichnen sich die Massaker von Idlib durch das grausame Bombardement und den Aufmarsch der Tyrannen ab, vermischt mit Verratsgeschäften in der Umgebung.

Dann der Irak, die Schwester Syriens in Tragödien und Unglück... Wenn man nach Süden in den Jemen reist, der einst glücklich war (al-Yaman as-Sa'id), sieht man, dass er traurig geworden ist, geplagt von den Tragödien des Bruderkriegs, genährt von den kolonialistischen Kafir-Staaten, die ihn zu einem Schauplatz ihres Wettbewerbs auf unseren Schädeln und unserem Blut gemacht haben. Wenn man nach Westen zieht, findet man Libyen, wo Muslime gegeneinander kämpfen. Wendet man sich Zentralafrika zu, sieht man, wie den Muslimen dort Leid, Schaden und das Vergießen ihres reinen Blutes sowie die Verletzung ihrer Ehre in einem Ausmaß zugefügt wurde, das sich jeder Beschreibung entzieht. Dann sein Nachbar Sudan, dessen Süden vom Norden getrennt wurde und dessen Wunde man blutend zurückließ. Schließlich Somalia, das seit Jahren unter schrecklichem Schmerz und abscheulichen Kämpfen stöhnt.

All diese Tragödien finden in den Ländern der Muslime statt, die in der Vergangenheit durch den Islam, die Fahne des Islam, den Gebetsruf (Adhan) des Islam und die Gerechtigkeit des Islam geehrt wurden. Doch nach dem Verschwinden des Kalifats und dem Verlust des Imams als Schutzschild (al-Imam al-Junnah) hat sich ihr Zustand gewandelt. Sie mussten das Bitterste kosten, während die kolonialistischen Kuffar und ihre Handlanger, die ungerechten Herrscher, über sie herfielen. Ganz zu schweigen von den Tragödien der Muslime in den Ländern der Kuffar – man kann kaum darüber berichten. Jene Nationen wollen, dass die Muslime ihre Identität aufgeben: Sie belagern die Kleidung ihrer Frauen, versuchen mit aller Macht den Klang ihres Adhan zum Verstummen zu bringen und verbreiten Hass gegen sie in ihren Gesellschaften und Einrichtungen, sogar auf ihren Straßen. Es sind Tragödien seit dem Fehlen des Kalifats, die einander folgen, angehäuftes Unglück, das selbst den Besonnenen ratlos zurücklässt.

Liebe Brüder, wenn diese Tragödien ein anderes Volk getroffen hätten, wäre es zusammengebrochen oder stünde kurz davor und hätte die Hoffnung auf das Leben verloren. Doch die islamische Ummah hat im Buche ihres Herrn, in der Sunnah ihres Propheten und sogar in den Naturphänomenen von Tag und Nacht das, was sie in der Not standhaft bleiben lässt. Ihr Entschluss wird in Krisen nicht weich, sondern sie gewinnt an Stärke über Stärke und Entschlossenheit über Entschlossenheit. Sie verrichtet ihr Werk mit Kraft und Vortrefflichkeit und wendet sich ihrem Herrn in aufrichtigem Vertrauen zu:

  • Im Buche ihres Herrn sprechen die Verse Allahs davon:

فإِنَّ مَعَ الْعُسْرِ يُسْرًا * إِنَّ مَعَ الْعُسْرِ يُسْرًا

„Gewiss, mit der Erschwernis ist Erleichterung. Gewiss, mit der Erschwernis ist Erleichterung.“ (Asch-Scharh [94]: 5-6)

حَتَّى إِذَا اسْتَيْأَسَ الرُّسُلُ وَظَنُّوا أَنَّهُمْ قَدْ كُذِبُوا جَاءَهُمْ نَصْرُنَا فَنُجِّيَ مَنْ نَشَاءُ وَلَا يُرَدُّ بَأْسُنَا عَنِ الْقَوْمِ الْمُجْرِمِينَ

„Bis dann, wenn die Gesandten die Hoffnung fast aufgegeben hatten und meinten, dass sie belogen worden seien, kam Unsere Hilfe zu ihnen. Da wurde gerettet, wen Wir wollten. Aber Unsere Gewalt wird von dem Volk der Übeltäter nicht abgewendet.“ (Yusuf [12]: 110)

أَمْ حَسِبْتُمْ أَنْ تَدْخُلُوا الْجَنَّةَ وَلَمَّا يَأْتِكُمْ مَثَلُ الَّذِينَ خَلَوْا مِنْ قَبْلِكُمْ مَسَّتْهُمُ الْبَأْسَاءُ وَالضَّرَّاءُ وَزُلْزِلُوا حَتَّى يَقُولَ الرَّسُولُ وَالَّذِينَ آمَنُوا مَعَهُ مَتَى نَصْرُ اللَّهِ أَلَا إِنَّ نَصْرُ اللَّهِ قَرِيبٌ

„Oder meint ihr, dass ihr in den Paradiesgarten eingehen werdet, ohne dass euch das Gleiche widerfahren ist wie denjenigen, die vor euch dahingegangen sind? Not und Leid widerfuhr ihnen, und sie wurden so erschüttert, bis der Gesandte und diejenigen, die mit ihm glaubten, sagten: 'Wann kommt die Hilfe Allahs?' Wahrlich, Allahs Hilfe ist nahe.“ (Al-Baqara [2]: 214)

  • In der Lebensweise ihres Propheten (s) sehen wir, was dem Gesandten Allahs (s) widerfuhr: Es war das Jahr der Trauer, als Khadija (r), die Mutter der Gläubigen, verstarb, gefolgt vom Tod von Abu Talib, der den Gesandten Allahs (s) unterstützt hatte. Danach kam die heftige Zurückweisung durch die Leute von Taif, die den Gesandten Allahs (s) blutig schlugen. Dann verschärfte sich die Krise, als sie sich verschworen, den Gesandten Allahs (s) zu töten, und ihn bis zur Höhle Thaur verfolgten, in der er (s) sich mit seinem Gefährten as-Siddiq Abu Bakr (r) versteckt hielt. Sie standen direkt vor dem Eingang der Höhle, und zwischen ihnen und dem Gesandten Allahs (s) lag nur die Breite einer Elle oder weniger... Das war am Abend jenes Tages, und ein oder zwei Tage später errichtete der Gesandte (s) den Staat in Madinah, baute sein Fundament auf, sodass die Welt erleuchtet wurde und er die Wahrheit verkündete.

  • In den Naturphänomenen von Nacht und Tag folgt auf die tiefste Dunkelheit der Nacht der Anbruch der wahren Morgendämmerung. Dies ist ein Zeichen für die Einsichtigen.

So verzweifelt die islamische Ummah nicht an der Barmherzigkeit Allahs. Sie erkennt, dass nach der Erschwernis Erleichterung kommt, nach der Not der Ausweg und nach der Dunkelheit der Nacht der Anbruch des Tages. Erschütterungen bringen sie nicht ins Wanken, vielmehr arbeitet sie unermüdlich und aufrichtig für Allah und wahrhaftig gegenüber dem Gesandten Allahs. Es schadet ihr nicht, wer von ihr abweicht oder in die Irre geht, denn die Mehrheit von ihr akzeptiert keine Alternative zum Islam.

Liebe Brüder, jene Kuffar haben nach dem Untergang des Kalifats aufgeatmet. Sie verüben ihre Verbrechen in Sicherheit, da ihnen niemand gegenübertritt, niemand sie von ihren Gräueltaten abhält und niemand sie in ihre eigenen Schranken zurückweist. Sie wissen, dass der Schutzschild der Muslime verschwunden ist, und setzen daher alles daran, dass dieser Schild nicht zurückkehrt. Da sie wissen, dass das Kalifat die Schmiede dieses Schildes ist, in dem die Ehre und der Schutz der Muslime liegen, verfolgen sie jene, die für die Wiedererrichtung des Kalifats arbeiten.

So wurde Hizb-ut-Tahrir zum Ziel der Pfeile der kolonialistischen Kuffar und ihrer Handlanger, der Herrscher in den muslimischen Ländern. Infolgedessen war die Partei verschiedenen Schikanen und Folterungen ausgesetzt, die durch die Arglist der Kuffar, die Spione der Tyrannen und den Hass der Gehässigen bis zum Martyrium führten. Die Partei wurde in den Ländern der islamischen Welt verboten, selbst in jenen Ländern, die für Parteien aller Art offenstehen, wie Indonesien – dort wurde die Partei verboten! Ebenso in jenen Ländern, deren Tore für alle Arten von Parteien weit offenstehen, sogar für die wertlosesten unter ihnen, wie Tunesien – auch dort wurde die Partei verboten. Was die Jugend der Partei betrifft, so sprechen die Gefängnisse der Tyrannen für sich: In ihren engen Zellen werden sie gefoltert, und in ihrem größeren Gefängnis werden sie verfolgt. Und warum das alles? Wegen des Wortes der Wahrheit, das die Partei verkündet und das sie mehr erschüttert als der Schlag eines Schwertes, weil sie kein Argument besitzen, das vor dem Wort der Wahrheit Bestand hat. Möge Allah sie bekämpfen, wie sie sich doch abkehren!

Liebe Brüder: Diese Tragödien, die die Ummah und jene treffen, die für das Kalifat arbeiten, sind überaus schwer. Wäre es nicht so, dass Allah (t) das Fest zu einem Anlass der Freude gemacht hat, um Frohsinn in die Herzen der Muslime zu bringen, die Verwandtschaftsbande zu pflegen und Glückwünsche sowie Frieden unter der Ummah zu verbreiten... Wäre es nicht so, dass ein Versprechen Allahs (t) auf Ehre und Festigung (Tamkin) für diese Ummah bevorsteht... Wäre es nicht so, dass es eine frohe Botschaft vom Gesandten Allahs (s) über die Rückkehr des Rechtgeleiteten Kalifats gibt... Und wäre es nicht so, dass es eine aufrichtige Partei für Allah (t) gibt, die wahrhaftig gegenüber dem Gesandten Allahs (s) ist, Tag und Nacht arbeitet und zu Allah fleht, dass Er durch ihre Hände das Kalifat errichtet und die Ehre des Islam und der Muslime wiederherstellt... Wären diese vier Dinge nicht, so würde kein Lächeln mehr auf den Gesichtern erscheinen. Denn im Herzen ist eine Wunde und in der Kehle ein Kloß angesichts der vielen Tragödien, die die Muslime von vorn und hinten, von rechts und links umgeben.

Das Kalifat ist seit fast einem Jahrhundert abwesend, und so wurden die Muslime zu zersplitterten Teilen, regiert von unbedeutenden, ungerechten Herrschern (Ruwaybidah). Ganz zu schweigen von der Aggression der kolonialistischen Kuffar und ihrer Verbündeten gegen Land und Leute, als wären die muslimischen Länder ein Kampfplatz für das Vergießen unseres Blutes und die Schändung unserer Heiligtümer.

Doch trotz der Schwere dieser Tragödien ist Hizb-ut-Tahrir gewiss über den Sieg Allahs und die Erfüllung Seines Versprechens sowie der frohen Botschaft Seines Gesandten (s). Die Partei verzweifelt nicht an der Barmherzigkeit Allahs, solange sie ihr Werk mit der Erlaubnis ihres Herrn bestens verrichtet. Die Partei erkennt, dass die Zeit der Rückkehr des Kalifats im Buch verzeichnet ist, und mit jedem vergehenden Tag kommen wir diesem Zeitpunkt einen Tag näher. Eine Partei mit solchem Wesen lässt keine Verzweiflung in ihr Herz, und ihr Wille wird nicht weich mit der Erlaubnis des Allmächtigen, des Allweisen. Vielmehr stärkt die Not sie nur. Die Not ist der Prüfstein für Männer, und die Jugend der Partei sind die wahren Männer, die zu Allah (t) beten, zu jenen zu gehören, über die Er sagte:

رِجَالٌ لَا تُلْهِيهِمْ تِجَارَةٌ وَلَا بَيْعٌ عَنْ ذِكْرِ اللَّهِ وَإِقَامِ الصَّلَاةِ وَإِيتَاءِ الزَّكَاةِ يَخَافُونَ يَوْمًا تَتَقَلَّبُ فِيهِ الْقُلُوبُ وَالْأَبْصَارُ

„Männer, die weder Warenhandel noch Kaufgeschäft vom Gedenken Allahs, der Verrichtung des Gebets und der Entrichtung der Abgabe ablenken, die einen Tag fürchten, an dem Herzen und Augenpaare umgewendet werden.“ (An-Nur [24]: 37)

Sie tragen die Da'wah durch ihren Glauben mit der Gnade Allahs, und diese Da'wah wird durch ihre Hände emporsteigen, so Allah will. Dann wird sich das Versprechen Allahs (t) und die frohe Botschaft Seines Gesandten (s) in ihren drei Aspekten durch den Erfolg und die Hilfe Allahs erfüllen:

  1. Erstens: In der Wiedererrichtung des Kalifats nach der Methode des Prophetentums nach dieser Zwangsherrschaft: Imam Ahmad und at-Tayalisi überlieferten in ihrem Musnad aus einem Hadith von Hudhaifa, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: «... ثُمَّ تَكُونُ جَبْرِيَّةً، فَتَكُونُ مَا شَاءَ اللَّهُ أَنْ تَكُونَ، ثُمَّ يَرْفَعُهَا إِذَا شَاءَ أَنْ يَرْفَعَهَا، ثُمَّ تَكُونُ خِلَافَةٌ عَلَى مِنْهَاجِ النُّبُوَّةِ» „...Dann wird es eine Zwangsherrschaft geben, und sie wird so lange bestehen, wie Allah es will. Dann wird Er sie aufheben, wenn Er es will. Dann wird es ein Kalifat nach der Methode des Prophetentums geben.“

  2. Zweitens: In der Entwurzelung des Staates der Juden. Muslim überlieferte in seinem Sahih von Abu Huraira (r), dass der Gesandte Allahs (s) sagte: «لَا تَقُومُ السَّاعَةُ حَتَّى يُقَاتِلَ الْمُسْلِمُونَ الْيَهُودَ، فَيَقْتُلُهُمُ الْمُسْلِمُونَ...» „Die Stunde wird nicht schlagen, bis die Muslime gegen die Juden kämpfen und die Muslime sie töten...“ In einer anderen Überlieferung sagte er (s): «تُقَاتِلُكُمُ يَهُودُ، فَتُسَلَّطُونَ عَلَيْهِمْ» „Die Juden werden gegen euch kämpfen, und ihr werdet über sie siegreich sein.“

  3. Drittens: In der Eroberung Roms mit der Erlaubnis Allahs. Ahmad überlieferte in seinem Musnad und al-Hakim (als authentisch eingestuft und von adh-Dhahabi bestätigt) von Abu Qabil, der sagte: „Wir waren bei Abdullah bin Amr bin al-As, als er sagte: 'Während wir um den Gesandten Allahs (s) saßen und schrieben, wurde der Gesandte Allahs (s) gefragt: Welche der beiden Städte wird zuerst erobert, Konstantinopel oder Rom?' Da sagte der Gesandte Allahs (s): «مَدِينَةُ هِرَقْلَ تُفْتَحُ أَوَّلًا، يَعْنِي قُسْطَنْطِينِيَّةَ» „Die Stadt des Herakleios wird zuerst erobert“, womit er Konstantinopel meinte.“ Konstantinopel wurde bereits erobert, und Rom wird erobert werden, so Allah will.

Liebe Brüder, in der Besinnung auf das oben Geschriebene mit gesundem Verstand und weisem Verständnis liegt Hoffnung nach dem Schmerz, eine frohe Botschaft der Freude nach einer traurigen Realität, Erleichterung nach der Erschwernis, ein nahendes Glück nach langem Leid und das Herabkommen des Segens Allahs und Seiner Barmherzigkeit nach dem „Wahrlich, wir gehören Allah und zu Ihm kehren wir zurück“... Dann folgt das Gute und der Sieg... das Gute und der Sieg... das Gute und der Sieg!

وَيَوْمئِذٍ يَفْرَحُ الْمُؤْمِنُونَ * بِنَصْرِ اللَّهِ يَنْصُرُ مَنْ يَشَاءُ وَهُوَ الْعَزِيزُ الرَّ الرحيم

„An jenem Tag werden die Gläubigen froh sein über die Hilfe Allahs. Er hilft, wem Er will, und Er ist der Allmächtige, der Barmherzige.“ (Ar-Rum [30]: 4-5)

Abschließend bitte ich Allah (t), dass dieses gute und gesegnete Fest wiederkehrt, während die islamische Ummah im Schatten der Fahne des Rechtgeleiteten Kalifats steht, der Fahne des Al-Uqab, der Fahne von „La ilaha illa Allah, Muhammad Rasul Allah“... Ebenso bitte ich Ihn, dass die Jugend der Partei an der Spitze dieser Ummah steht und mit ihr im Schatten des Rechtgeleiteten Kalifats verweilt. Und was den jungen Mann betrifft, dessen Lebensfrist Allah vor der Wiederkehr dieses Festes bestimmt, so bitte ich Allah (t) für ihn, dass er unter Seinem Schatten steht an jenem Tag, an dem es keinen Schatten gibt außer Seinem Schatten. Und Allah ist der Allerbarmer, der Barmherzige.

Zum Schluss grüße ich euch mit dem Friedensgruß und bete für euer Wohlergehen.

Und der Friede sei mit euch sowie die Barmherzigkeit Allahs und Sein Segen.

Euer Bruder
In der Nacht zum zehnten Dhu l-Hiddscha 1439 n. H.
Ata Bin Khalil Abu Al-Rashta
Entspricht dem 21.08.2018 n. Chr.
Emir von Hizb-ut-Tahrir

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