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Fragen & Antworten

Glückwunsch des Ameers von Hizb-ut-Tahrir, dem ehrwürdigen Gelehrten Ata Bin Khalil Abu al-Rashtah, an die Besucher seiner Seiten anlässlich des gesegneten Monats Ramadan 1446 n. H. / 2025 n. Chr.

March 09, 2025
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An die beste Gemeinschaft (Ummah), die für die Menschen hervorgebracht wurde... die islamische Ummah, die Allah durch den Gehorsam Ihm gegenüber geehrt hat...

An die edlen Träger der Da'wah, die weder Handel noch Kaufgeschäft vom Gedenken an Allah ablenken...

An die geschätzten Besucher der Seite, die dem Guten zugewandt sind, das sie verkörpert...

Der Friede sei mit euch sowie die Barmherzigkeit Allahs und Sein Segen,

Alles Lob gebührt Allah, und Friede und Segen seien auf dem Gesandten Allahs, seiner Familie, seinen Gefährten und jenen, die ihm folgen. Und nun:

Ich bitte Ihn, den Erhabenen, das Fasten und das nächtliche Gebet von den Muslimen anzunehmen und uns allen unsere vergangenen Sünden zu vergeben, so wie es der Prophet ﷺ in dem von al-Bukhari und Muslim überlieferten Hadith nach Abu Huraira sagte:

مَنْ صَامَ رَمَضَانَ، إِيمَاناً وَاحْتِسَاباً، غُفِرَ لَهُ مَا تَقَدَّمَ مِنْ ذَنْبِهِ

„Wer den Ramadan aus festem Glauben und in der Hoffnung auf Allahs Lohn fastet, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.“ (Bukhari und Muslim)

In einer anderen Überlieferung von Abu Huraira (r) heißt es, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte:

مَنْ قَامَ رَمَضَانَ إِيمَاناً وَاحْتِسَاباً، غُفِرَ لَهُ مَا تَقَدَّمَ مِنْ ذَنْبِهِ

„Wer im Ramadan aus festem Glauben und in der Hoffnung auf Allahs Lohn im Gebet steht, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.“ (Bukhari und Muslim)

Edle Brüder: Allah (swt) hat das Fasten im Monat Ramadan im Monat Schaban des zweiten Jahres nach der Hidschra zur Pflicht gemacht. Es ist der Monat, in dem Allah den Koran herabgesandt hat:

شَهْرُ رَمَضَانَ الَّذِي أُنْزِلَ فِيهِ الْقُرْآنُ هُدًى لِلنَّاسِ وَبَيِّنَاتٍ مِنَ الْهُدَى وَالْفُرْقَانِ

„Der Monat Ramadan ist es, in dem der Koran als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klare Beweise der Rechtleitung und der Unterscheidung.“ (Sure al-Baqarah [2]: 185)

Ebenso ist es der Monat, in dem Allah die Ummah mit dem Sieg und dem offenkundigen Erfolg ehrte. So fand die große Schlacht von Badr am siebzehnten Ramadan statt, in der die Götzendiener von Mekka eine schwere Niederlage erlitten... Danach folgten weitere entscheidende Schlachten in diesem gesegneten Monat, angefangen von der Eroberung Mekkas am zwanzigsten Ramadan im achten Jahr der Hidschra bis hin zur Schlacht von al-Buwayb (nahe der heutigen Stadt Kufa), welche das „Jarmuk der Perser“ war, wo die Muslime unter der Führung von al-Muthanna am zwölften Ramadan im Jahr 13 n. H. siegten. Darauf folgte die Eroberung von Amorium unter der Führung von al-Mu'tasim am siebzehnten Ramadan im Jahr 223 n. H. und die Schlacht von Ain Dschalut, in der die Muslime die Tataren besiegten, am fünfundzwanzigsten Ramadan im Jahr 658 n. H., neben vielen weiteren Siegen in diesem edlen Monat...

So wurde das Fasten mit dem Edlen Koran verknüpft, an den das Falsche weder von vorn noch von hinten herankommt... Das Fasten wurde mit Erfolg und Sieg verknüpft... Das Fasten wurde mit dem Dschihad verknüpft... Das Fasten wurde mit der Anwendung der Gesetze Allahs verknüpft. Jeder, der über Einsicht verfügt, weiß, dass die Gesetze Allahs (swt) nicht voneinander zu trennen sind, seien es Gottesdienste (Ibadat), der Dschihad, zwischenmenschliche Beziehungen (Mu'amalat), Moral und Verhalten oder die Strafmaße (Hudud) und das Strafrecht (Dschinayat)... Sie alle stammen aus derselben Quelle. Wer über die Verse des Edlen Buches und die Texte der edlen Überlieferungen nachdenkt, findet dies klar und deutlich vor. So rezitiert der Muslim aus den Versen des Gedenkens:

وَأَقِيمُوا الصَّلَاةَ

„Und verrichtet das Gebet.“ (Sure al-Baqarah [2]: 43)

Ebenso wie er rezitiert:

وَأَنِ احْكُمْ بَيْنَهُمْ بِمَا أَنْزَلَ اللهُ

„Und dass du zwischen ihnen nach dem richtest, was Allah herabgesandt hat.“ (Sure al-Ma'idah [5]: 49)

Und er rezitiert:

كُتِبَ عَلَيْكُمُ الصِّيَامُ

„Vorgeschrieben ist euch das Fasten.“ (Sure al-Baqarah [2]: 183)

Ebenso wie er rezitiert:

كُتِبَ عَلَيْكُمُ الْقِتَالُ

„Vorgeschrieben ist euch der Kampf.“ (Sure al-Baqarah [2]: 216)

Ebenso liest er über den Haddsch in den Hadithen des Gesandten Allahs ﷺ:

خُذُوا عَنِّي مَنَاسِكَكُمْ

„Nehmt von mir eure Riten (des Haddsch) an.“ (al-Baihaqi)

Und er liest über die Strafmaße (Hudud):

خُذُوا عَنِّي، خُذُوا عَنِّي، قَدْ جَعَلَ اللهُ لَهُنَّ سَبِيلاً، الْبِكْرُ بِالْبِكْرِ جَلْدُ مِائَةٍ وَنَفْيُ سَنَةٍ، وَالثَّيِّبُ بِالثَّيِّبِ جَلْدُ مِائَةٍ، وَالثَّيِّبُ بِالثَّيِّبِ جَلْدُ مِائَةٍ، وَالرَّجْمُ

„Nehmt von mir an! Nehmt von mir an! Allah hat ihnen nun einen Weg bereitet: (für Unverheiratete) Einhundert Peitschenhiebe und ein Jahr Verbannung; (für Verheiratete) Einhundert Peitschenhiebe und die Steinigung.“ (Muslim)

Und er liest über die Handelsgeschäfte:

البَيِّعَانِ بِالخِيَارِ مَا لَمْ يَتَفَرَّقَا - أو قال حتى يتفرقا -

„Die beiden Handelspartner haben das Optionsrecht, solange sie sich nicht getrennt haben – oder er sagte: bis sie sich trennen.“ (Bukhari)

Ebenso wie er über die Bay'ah des Kalifen liest:

وَمَنْ مَاتَ وَلَيْسَ فِي عُنُقِهِ بَيْعَةٌ، مَاتَ مِيتَةً جَاهِلِيَّةً

„Wer stirbt, ohne eine Bay'ah (Treueid) an seinem Halse zu tragen, der stirbt den Tod der Dschahiliyya (vorislamischen Unwissenheit).“ (Muslim)

Demnach ist der Islam ein unteilbares Ganzes, und der Ruf zu ihm ist ein einziger, um ihn im Staat, im Leben und in der Gesellschaft anzuwenden. Wer zwischen den Versen Allahs trennt und eine Trennung der Religion vom Leben oder der Religion von der Politik predigt, der hat eine gewaltige Sünde und ein großes Verbrechen begangen, das seinen Urheber zur Schande im Diesseits und zur schmerzlichen Strafe im Jenseits führt.

O ihr Muslime: Ich erinnere euch an all dies in diesen Tagen, in denen sich die brutale Aggression der Juden auf das Westjordanland zusätzlich zu Gaza verschärft. Sie wurden durch den Heldenmut der Menschen in Gaza schockiert. Monate sind vergangen, ohne dass das Gebilde der Juden irgendeinen Erfolg gegen die Menschen in Gaza erzielen konnte, den es behauptet hatte. So verlor es die Fassung und anstatt dieser gläubigen Gruppe, die trotz ihrer bescheidenen Waffen standhält, während das Gebilde mit Waffen aus Amerika und dem Westen hochgerüstet ist, von Angesicht zu Angesicht gegenüberzutreten, ging es dazu über, Frauen und Kinder zu töten, um einen „Erfolg“ vorweisen zu können, über den es reden kann!

Dann dehnte sich die Aggression der Juden auf den Libanon und Syrien aus; sie wüten dort, ohne auf jemanden zu treffen, der sie in ihre Schranken weist. Sie greifen den Libanon an und setzen sich in Teilen davon fest... Sie greifen Syrien an und setzen sich in Teilen davon fest, vor den Augen und Ohren der Herrscher in den Ländern der Muslime. Anstatt dass die Herrscher die Armeen der Muslime mobilisieren, um sie in einem Kampf zu bekämpfen, der die Juden in die Flucht schlägt, sehen wir sie ein Abkommen nach dem anderen mit ihnen schließen, ohne sich vor Allah, Seinem Gesandten und den Gläubigen zu schämen!

O ihr Muslime: Der Kampf gegen die Juden, ihre Tötung und die Beseitigung ihres Gebildes werden zweifellos unter der Führung eines rechtgeleiteten Kalifen, eines Mudschahid, nach dieser Zwangherrschaft (Mulk Jabriyya) und den Kollaborateur-Herrschern kommen. Die frohe Botschaft des Gesandten Allahs ﷺ wird sich mit Allahs Erlaubnis nicht verspäten, in Erfüllung dessen, was Ahmad vom Gesandten Allahs ﷺ überlieferte:

ثُمَّ تَكُونُ مُلْكاً جَبْرِيَّةً فَتَكُونُ مَا شَاءَ اللهُ أَنْ تَكُونَ، ثُمَّ يَرْفَعُهَا إِذَا شَاءَ أَنْ يَرْفَعَهَا، ثُمَّ تَكُونُ خِلَافَةً عَلَى مِنْهَاجِ النُّبُوَّةِ. ثُمَّ سَكَتَ

„...Dann wird es eine Zwangherrschaft geben, die so lange andauern wird, wie Allah es will. Dann wird Er sie aufheben, wenn Er es will. Hierauf wird eine Khilafah nach dem Plane des Prophetentums (Khilafah 'ala Minhag an-Nubuwwah) folgen. Dann schwieg er.“

Ebenso als Bestätigung des Hadith des Gesandten Allahs, den Muslim überlieferte:

لَتُقَاتِلُنَّ الْيَهُودَ فَلَتَقْتُلُنَّهُمْ...

„Ihr werdet wahrlich gegen die Juden kämpfen und sie töten...“

Abschließend: So wie wir darauf bedacht sein müssen zu fasten, damit Allah mit uns zufrieden ist und uns unsere vergangenen Sünden vergibt, so müssen wir ebenso darauf bedacht sein, für die Wiederaufnahme der islamischen Lebensweise durch die Errichtung des rechtgeleiteten Kalifats zu arbeiten. Nur so gehören wir zu den Erfolgreichen im Diesseits durch die Anwendung der Gesetze Allahs, unter dem Banner des Gesandten Allahs ﷺ, dem Banner al-'Uqab, dem Banner von „La ilaha illa Allah Muhammad Rasul Allah“. Und wir werden mit Seiner Erlaubnis ebenso zu den Erfolgreichen im Jenseits gehören, die Seinen Schatten an jenem Tag genießen, an dem es keinen Schatten außer Seinem gibt. So gewinnen wir in beiden Welten, und das ist der großartige Sieg.

Der Friede sei mit euch sowie die Barmherzigkeit Allahs und Sein Segen.

  1. Ramadan 1446 n. H.
    01.03.2025 n. Chr.

Ihr Bruder
Ata Bin Khalil Abu al-Rashtah

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