Antwort auf eine Frage
Frage:
Die Webseite Al-Modon berichtete am 19.11.2017, dass die laufende Kampagne zur Korruptionsbekämpfung in Saudi-Arabien begonnen hat, den militärischen Bereich zu betreffen. Ein saudischer Beamter, der über die Kampagne informiert ist, enthüllte die Verhaftung von 14 pensionierten Offizieren des Verteidigungsministeriums und zwei Offizieren der Nationalgarde wegen des Verdachts der Beteiligung an Korruptionsfällen im Zusammenhang mit Finanzverträgen (Al-Modon, 19.11.2017). Die Verhaftungen begannen am 04.11.2017, nachdem der saudische König Salman bin Abdulaziz ein Komitee zur Korruptionsbekämpfung unter dem Vorsitz von Kronprinz Mohammed bin Salman gebildet hatte. Dies umfasste Dutzende ehemaliger Minister und prominente Geschäftsleute sowie das Einfrieren ihrer Konten und der Konten ihrer Angehörigen. Die Agentur Reuters meldete, dass das Untersuchungskomitee die Bankkonten von Prinz Mohammed bin Nayef, dem abgesetzten Kronprinzen und einem der prominentesten Mitglieder des saudischen Herrscherhauses, sowie die Konten seiner engsten Familienmitglieder eingefroren hat. Bin Nayef bekleidete das Amt des Kronprinzen, bevor der saudische König ihn durch seinen Sohn Mohammed bin Salman ersetzte. Das Komitee setzte zudem 11 Prinzen fest (BBC Arabic, 08.11.2017). Was also geschieht in Saudi-Arabien? Und welche Position nehmen die USA dazu ein?
Antwort:
Um die Antwort zu verdeutlichen, geben wir zunächst einen kurzen Abriss über das Haus Saud und seine Verbindungen und gehen dann zur eigentlichen Antwort über:
1- Das Haus Saud ist seit seinem ersten Aufstand gegen den Osmanischen Staat – in seiner Eigenschaft als islamischer Staat – mit dem ungläubigen Kolonialisten verbunden. Auf Anstiftung und mit Unterstützung der britischen Kolonialisten griffen sie 1788 Kuwait und in den Jahren 1803-1804 Mekka und Medina an und besetzten diese Gebiete. 1810 griffen sie Damaskus an, dessen Bewohner es heldenhaft verteidigten, dennoch brachten sie Aleppo und andere Gebiete unter ihre Kontrolle. Sie nutzten die wahhabitische Rechtsschule für ihre Aktionen aus, während die Briten sie instrumentalisierten, um den islamischen Staat zu schwächen. Später gelang es dem islamischen Staat jedoch, die vom Haus Saud angeführte Aufstandsbewegung im Jahr 1818 durch den Gouverneur von Ägypten, Muhammad Ali, niederzuschlagen. Großbritannien stachelte sie seit Ende des 19. Jahrhunderts, also im Jahr 1891, erneut an, doch der Osmanische Staat besiegte sie. 1901 bewegte Großbritannien sie erneut, wobei ihr Kontakt zu den Briten und deren Unterstützung für sie offensichtlich war. Die Briten machten sich die Schwäche des Osmanischen Staates und dessen Eintritt in den Ersten Weltkrieg zunutze, um die Position des Hauses Saud gegen die Bewohner des Nadschd und des Hidschas zu stärken, die lange Kriege gegen sie führten. Schließlich gelang es dem Haus Saud, sie zu besiegen, diese Regionen zu kontrollieren und 1932 mit Hilfe Großbritanniens, der damals führenden Weltmacht, ihr Königreich auszurufen. Nachdem es den Amerikanern jedoch gelungen war, Öl im Land zu entdecken, und sie Appetit auf die gewaltigen Reichtümer bekamen, begannen sie, nach politischem Einfluss im Land zu streben. Dies manifestierte sich in der Gewinnung von Mitgliedern der königlichen Familie, insbesondere unter den Thronfolgern von Abdulaziz, dem Gründerkönig, nach dessen Tod im Jahr 1953. So begann der anglo-amerikanische Konflikt im Land.
2- Nun ist es dem US-Agenten Salman gelungen, die Zügel in die Hand zu nehmen, und er begann mit einem Prozess der Säuberung von britischen Agenten und deren Gefolgsleuten. Sein Vorgänger, der verstorbene König Abdullah, war mit den Briten verbunden und versuchte vor seinem Tod, britische Agenten in der Herrschaft zu verankern. Doch die Familientradition bei der Ämtervergabe zwang ihn, Salman bin Abdulaziz zum Kronprinzen zu ernennen, auch um die Stabilität innerhalb der Herrscherfamilie zu wahren. Er wusste, dass sein Bruder Salman zu den Agenten der Amerikaner gehörte. Daher schuf er das Amt des stellvertretenden Kronprinzen, um den britischen Einfluss zu sichern, und ernannte seinen Bruder Muqrin bin Abdulaziz, der ihm in seiner Loyalität glich, für diesen Posten. Es schien, als ob er Salman für alt und krank hielt, sodass Muqrin derjenige sein würde, der die Kontrolle und das Sagen bis zu Salmans Tod behält, um dann reibungslos die Regierungsgeschäfte zu übernehmen. So war es auch geschehen, als Fahd alt und krank wurde; Abdullah wurde damals als Kronprinz zum faktischen Machthaber, und als Fahd 2005 starb, übernahm Abdullah offiziell die Macht. Doch was nach Abdullahs Tod Anfang 2015 und Salmans Machtübernahme geschah, hatte Abdullah nicht einkalkuliert. Salman setzte Muqrin als Kronprinzen ab, ernannte Mohammed bin Nayef zum Kronprinzen und seinen Sohn Mohammed zum stellvertretenden Kronprinzen. Er entfernte viele von Abdullah ernannte Personen aus sensiblen Positionen und begann, die Macht seines Sohnes Mohammed zu stärken, bis er am 21.06.2017 Mohammed bin Nayef absetzte, seinen Sohn zum Kronprinzen erklärte und niemanden mehr zum stellvertretenden Kronprinzen ernannte.
3- Wir erwähnten in einer Antwort auf eine Frage vom 25.01.2015, nachdem Salman die Macht nach dem Tod von König Abdullah übernommen hatte, Folgendes: „Was den derzeitigen König ‚Salman‘ betrifft, so stammt er aus dem Verteidigungsapparat, weshalb zu erwarten ist, dass der US-Einfluss während seiner Ära vorherrschend sein wird. König Abdullah war sich dessen bewusst und führte deshalb eine neue Tradition in Saudi-Arabien ein, nämlich dass der König nicht nur seinen Kronprinzen, sondern auch einen stellvertretenden Kronprinzen ernennt. Er erkannte, dass Salman bin Abdulaziz mit den USA kooperiert. Um zu verhindern, dass Salman einen eigenen Kronprinzen aus den Reihen der US-Männer ernennt – wie es früher üblich war, dass der König seinen Nachfolger selbst bestimmt –, ernannte König Abdullah im Voraus einen stellvertretenden Kronprinzen, um dem neuen König den Weg zu versperren, jemanden aus dem amerikanischen Lager zu ernennen. Deshalb ernannte der frühere König Abdullah vorab Muqrin zum Kronprinzen für Salman bin Abdulaziz, zu dem Zweck, den wir erwähnt haben.“ In derselben Antwort hießen es zudem: „Muqrin ist für seine Beziehungen zu den Briten bekannt; er hat dort studiert und die berühmte Cranwell-Schule in Großbritannien abgeschlossen. Er genießt das Vertrauen des verstorbenen Königs Abdullah und gehörte zu dessen engstem Kreis. Die Einführung des Amtes des stellvertretenden Kronprinzen durch den ehemaligen König diente dazu, die amerikanische Kette nach Salman bin Abdulaziz zu unterbrechen. König Abdullah bekräftigte diese Ernennung durch ein Dekret, das die Absetzung des stellvertretenden Kronprinzen untersagte.“ Doch die britischen Kalkulationen gingen nicht auf. Salman brach den Eid, das Gesetz und die Tradition, setzte Muqrin ab, ernannte vorübergehend Mohammed bin Nayef und setzte diesen später ebenfalls ab, um seinen Sohn Mohammed zum Kronprinzen zu machen und ihm verschiedene wichtige Befugnisse und Ämter zu übertragen, damit er die Macht allein ausübt.
4- Kaum hatte König Salman am 04.11.2017 die Bildung eines Obersten Komitees zur Korruptionsbekämpfung unter dem Vorsitz seines Sohnes, des Kronprinzen Mohammed, angekündigt, nahmen die Sicherheitskräfte 11 Prinzen und vier amtierende Minister fest und entließen sie sofort aus ihren Ämtern. Dies deutet darauf hin, dass die Angelegenheit nicht gewöhnlich ist und nichts mit Korruptionsbekämpfung zu tun hat. Vielmehr gleicht sie einem Staatsstreich, bei dem Verhaftungen, Entlassungen und sofortige Anklagen erfolgen. Die Verhaftungen betrafen auch Dutzende ehemalige Minister und prominente Geschäftsleute. Über 1700 Bankkonten wurden eingefroren, und diese Zahl „steigt stündlich“ (Reuters). Zu denjenigen, deren Bankkonten eingefroren wurden, gehört Mohammed bin Nayef sowie Konten mehrerer seiner engsten Familienmitglieder. Die Agentur berichtete: „Die saudischen Behörden gaben an, dass weitere Verdächtige aus der Familie und der Geschäftswelt festgenommen wurden, darunter auch Manager und Beamte auf niedrigeren Ebenen.“ Dies bestätigt, dass der Prozess einem Putsch ähnelt. Die Kampagne traf auch die Söhne des ehemaligen Königs: Mutaib bin Abdullah, den Minister der Nationalgarde – der zweiten Hauptkraft neben der Armee –, und seinen Bruder Turki bin Abdullah, den ehemaligen Gouverneur von Riad. Mutaib bin Abdullah ist Absolvent der britischen Militärakademie Sandhurst im Rang eines Leutnants; üblicherweise werden dort nur Agenten der Briten ausgebildet. Ihm gingen viele Prinzen vom Golf sowie Könige und Prinzen aus Jordanien voraus. Sein Bruder Turki bin Abdullah hat einen Master in Militär- und Strategiewissenschaften von der britischen University of Wales. Salman entließ ihn nach seinem Amtsantritt als Gouverneur von Riad. Es scheint, dass Amerika einen Weg gefunden hat, die britischen Agenten unter dem Vorwand der Korruption zu liquidieren, und Salman sowie seinen Sohn Mohammed dazu angewiesen hat, dies als Methode anzuwenden. Viele Regime nutzen heutzutage Vorwürfe der Korruption, um Gegner auszuschalten, zumal fast alle Herrschaftsfiguren in diesen Systemen – ob früher oder heute – in Korruption, Bestechung, Veruntreuung öffentlicher Gelder, Vetternwirtschaft und betrügerische Projekte verstrickt sind. Und welche Korruption ist größer als die Tatsache, dass sie das Gesetz Allahs nicht anwenden und den Gesetzen der ungläubigen Kolonialstaaten folgen?!
5- Wir haben die Unterstützung der USA für diese Kampagne und ihre Urheber gesehen. Der US-Präsident twitterte am 06.11.2017: „Ich habe großes Vertrauen in den saudischen König und den Kronprinzen, sie wissen genau, was sie tun.“ Er fügte in einem weiteren Tweet hinzu: „Einige dieser Leute, die von ihnen hart angefasst werden, haben ihr Land über Jahre hinweg ausgesaugt.“ Die saudische Presseagentur berichtete, dass der König am Sonntag, den 05.11.2017, inmitten der politischen und sicherheitspolitischen Ereignisse im Königreich ein Telefongespräch mit dem US-Präsidenten führte, in dem sie die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern und Wege zu deren Entwicklung sowie regionale und internationale Entwicklungen besprachen. Reuters berichtete am 04.11.2017, dass Trump mit dem saudischen König über die Notierung des saudischen Ölunternehmens Aramco in New York sprach und dass er dankbar wäre, wenn Riad die Aktien des Unternehmens an der New Yorker Börse anbieten würde. Der König antwortete, man werde die Nutzung der US-Börsen prüfen. Am 07.11.2017 zitierte Reuters die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert: „Wir ermutigen die saudischen Behörden weiterhin, korrupte Beamte strafrechtlich zu verfolgen, und erwarten, dass dies auf faire und transparente Weise geschieht.“ Dies zeigt, dass Amerika hinter der Kampagne steht, sie stützt und sie gegen Personen richtet, die von den USA unerwünscht sind, deren Loyalität angezweifelt wird, die britische Agenten sind oder die mit dem schnellen Ausverkauf des Landes an die Amerikaner durch den König und seinen Sohn unzufrieden sind.
6- Was bestätigt, dass die Kampagne rein politischer Natur ist, ist die Tatsache, dass das Komitee sofort mit Verhaftungen und Kontosperrungen wichtiger Persönlichkeiten des Systems, Familienmitgliedern und Verwandten des Königs begann. Es hat nichts mit Korruption oder Reformen zu tun, zumal Salman und sein Sohn selbst in Korruption und der Verschwendung öffentlicher Gelder versunken sind, einschließlich der Schenkung von 460 Milliarden Dollar an Amerika. Der Ton der Erklärung, die von der saudischen Presseagentur verbreitet wurde, war scharf, als ginge es darum, einflussreiche Kräfte zu treffen, die das System ablehnen. In der Erklärung hieß es: „Die Bildung des Komitees erfolgte aufgrund des Missbrauchs durch einige schwache Seelen, die ihre Eigeninteressen über das Gemeinwohl stellten und sich ohne religiöses, gewissenhaftes, moralisches oder nationales Hemmnis am öffentlichen Eigentum vergriffen. Sie nutzten ihren Einfluss und die ihnen anvertraute Macht aus, um sich am Geld zu bereichern, es zu nutzen und zu veruntreuen, wobei sie verschiedene Wege einschlugen, um ihre schändlichen Taten zu verschleiern.“ Daraufhin folgten diese beschleunigten Verhaftungen unmittelbar nach der Bildung des Komitees am 04.11.2017.
7- Kurz darauf, genau am 05.11.2017, wurde bekannt gegeben, dass der stellvertretende Gouverneur der Region Asir, Mansour bin Muqrin, zusammen mit einigen Beamten bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben kam. Dies schürte den Verdacht, dass es sich um eine Art Liquidierung handelte, besonders da dieser Prinz der Sohn von Muqrin ist, dem ehemaligen Kronprinzen, den Salman unmittelbar nach seinem Amtsantritt absetzte. Die Zahl der Festgenommenen überstieg die Hunderte. Der saudische Generalstaatsanwalt Saud al-Mojeb erklärte: „Es wurden 208 Personen zur Befragung im Zusammenhang mit Korruptionsermittlungen vorgeladen, sieben von ihnen wurden mangels Beweisen freigelassen... Der finanzielle Wert dieser Praktiken, die über Jahrzehnte andauerten und große Mengen veruntreuter öffentlicher Gelder umfassten, könnte nach vorläufigen Ermittlungen die Grenze von 100 Milliarden US-Dollar überschreiten“ (Al-Hayat, 09.11.2017). Es wird also in Jahrzehnten der Vergangenheit in den Unterlagen von Familienmitgliedern und einflussreichen Personen in der Regierung gewühlt! Dies verdeutlicht, dass es sich um die Ausschaltung einflussreicher Kräfte handelt, die einen Effekt auf die Herrschaft haben und dem Kronprinzen bin Salman gefährlich werden könnten, insbesondere da er beispiellose Veränderungen am System und an der Gesellschaft des Landes vornimmt und das Amt des Kronprinzen innehat, auf das er nach den Traditionen der Familie eigentlich keinen Anspruch hat.
8- Somit dient das, was in Saudi-Arabien unter dem Deckmantel der Korruptionsbekämpfung geschieht, dazu, den britischen Einfluss auszurotten und präventiv gegen mögliche Putschversuche oder ähnliches gegen König Salman und seinen Sohn vorzugehen. Zudem soll ein sicherer Machtübergang an den Kronprinzen gewährleistet werden, damit ihm niemand widerspricht. Dieser Sohn hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Interessen Amerikas ohne internen Rivalen zu dienen, selbst wenn es sich um seine engsten Verwandten handelt! Es soll auch keinen externen Rivalen geben, insbesondere Großbritannien, damit der Einfluss auf der Halbinsel rein amerikanisch bleibt. So ist der Verrat, er ist unteilbar.
أَنَّ اللَّهَ لَا يَهْدِي كَيْدَ الْخَائِنِينَ "Und dass Allah die List der Verräter nicht gelingen lässt." (Sure Yusuf [12]: 52)
9- Schließlich bestätigt sich mit jedem vergehenden Tag, dass in all diesen Regimen nichts Gutes liegt – weder im System des Hauses Saud, noch im System Irans oder in anderen bestehenden Regimen in den islamischen Ländern oder bei jenen, die ihnen folgen und ihren Befehlen gehorchen. Sie alle werden vom ungläubigen Kolonialisten gesteuert, der daran arbeitet, seine Vorherrschaft über uns zu verewigen und unsere Reichtümer durch diese Dominanz zu plündern. Daher muss es zu den obersten Prioritäten gehören, diese Regime, die sich auf den ungläubigen Kolonialisten stützen, auf islamrechtliche Weise zu verändern.
وَلَا تَرْكَنُوا إِلَى الَّذِينَ ظَلَمُوا فَتَمَسَّكُمُ النَّارُ وَمَا لَكُمْ مِنْ دُونِ اللَّهِ مِنْ أَوْلِيَاءَ ثُمَّ لَا تُنْصَرُونَ "Und neigt euch nicht jenen zu, die Unrecht tun, sonst wird euch das Feuer erfassen. Ihr habt außer Allah keine Schutzherren, und dann werdet ihr keine Hilfe finden." (Sure Hud [11]: 113)
Dadurch befreien wir uns von all diesem Schmutz, der Korruption und dem Verderben durch die Kolonialstaaten, sei es Amerika, Großbritannien oder andere. Denn der Unglaube (Kufr) ist eine einzige Gemeinschaft in seiner Feindschaft gegenüber dem Islam und den Musulmen. Jeder, der diesen hasserfüllten Staaten folgt oder sich direkt oder indirekt mit ihnen verbündet, ihre Pläne und Projekte ausführt und die ihnen untergeordneten säkularen Systeme aufrechterhält, ist ein Krimineller, dessen Ende die Schande sein wird.
سَيُصِيبُ الَّذِينَ أَجْرَمُوا صَغَارٌ عِنْدَ اللَّهِ وَعَذَابٌ شَدِيدٌ بِمَا كَانُوا يَمْكُرُونَ "Diejenigen, die gefrevelt haben, wird bei Allah Erniedrigung treffen und eine strenge Strafe für das, was sie an Ränken schmiedeten." (Sure Al-An'am [6]: 124)
Dies ist die Lösung für unsere Probleme und es gibt keine andere: Der Sturz dieser Regime und die Errichtung des Rechtgeleiteten Kalifats nach der Methode des Prophetentums, auch wenn die Unruhestifter es für fernhalten und die Verzagten es für schwierig erachten. Doch die Aufrichtigkeit gegenüber Allah, dem Erhabenen, bei der Tat und die wahrhaftige Nachfolge des Gesandten ﷺ werden das Ferne mit Seiner Erlaubnis nahe bringen.
وَيَقُولُونَ مَتَى هُوَ قُلْ عَسَى أَنْ يَكُونَ قَرِيبًا "Und sie sagen: 'Wann wird dies sein?' Sag: 'Vielleicht ist es nahe.'" (Sure Al-Isra [17]: 51)
Und dann wird sich das Versprechen Allahs, des Starken und Allmächtigen, erfüllen.
وَيَوْمَئِذٍ يَفْرَحُ الْمُؤْمِنُونَ * بِنَصْرِ اللَّهِ يَنْصُرُ مَنْ يَشَاءُ وَهُوَ الْعَزِيزُ الرَّحِيمُ "Und an jenem Tage werden sich die Gläubigen freuen über die Hilfe Allahs. Er hilft, wem Er will, und Er ist der Allmächtige, der Barmherzige." (Sure Ar-Rum [30]: 4-5)
02. Rabi' al-Awwal 1439 n. H. 20.11.2017 n. Chr.