Alles Lob gebührt Allah, Friede und Segen seien auf dem Gesandten Allahs, seiner Familie, seinen Gefährten und jenen, die ihm folgen.
An die versammelten Brüder auf der „Zweiten Khilafah-Konferenz“ im grünen Tunesien, das rund dreizehn Jahrhunderte lang im Schatten des Kalifats lebte...
An das Tunesien der Rechtgeleiteten, ein Leuchtturm der Rechtleitung seit dem Einzug des Islam durch den Feldzug der „sieben Abdallahs“ zur Zeit des Kalifen Uthman (r.a.) im Jahre 27 n. H. – 647 n. Chr. An das Tunesien der Umayyaden, das Tunesien von Uqba ibn Nafi, dem Eroberer Nordafrikas und Erbauer von Kairouan und seiner großen Moschee; an das Tunesien der Zaytuna, der herausragenden islamischen Universität. An das Tunesien der Abbasiden, das Tunesien der Aghlabiden, das Haus der Weisheit, der Wissenschaft, des Denkens und der Literatur, und der Geburtsort von Ibn Khaldun, dem Verfasser von Al-Ibar wa Diwan al-Mubtada' wal-Khabar. An das Tunesien der Osmanen, das Tunesien von Khairuddin, dem Flottenkommandanten, der Tunesien vor der Besatzung durch Karl V. und seinen Massakern im Jahre 942 n. H. – 1535 n. Chr. rettete, ihn vertrieb und seine Flotte auf dem Meer verfolgte, bis er sie in der Seeschlacht von Preveza westlich von Griechenland im Jahre 945 n. H. – 1538 n. Chr. besiegte. Und an das Tunesien der Ansar, welche die Flüchtlinge aus Andalusien aufnahmen, besonders als sich die Inquisition gegen sie im Jahre 1018 n. H. – 1609 n. Chr. verschärfte – Tunesien und seine Bewohner waren wahrlich die besten Helfer.
An das kämpfende und standhafte Tunesien zur Zeit der verhassten französischen Besatzung von 1298 n. H. (1881 n. Chr.) bis 1375 n. H. (1956 n. Chr.). Und danach das Tunesien der ungerechten und tyrannischen Herrschaft bis zur Revolution gegen den Tyrannen Ben Ali am 12. Muharram 1432 n. H. (17. Dezember 2010 n. Chr.) und der anschließenden heimlichen Flucht des Despoten nach Saudi-Arabien am 14. Januar 2011 – bis hin zur heutigen Regierung Tunesiens mit all ihren Fehlern und Unzulänglichkeiten.
An Tunesien und das Volk von Tunesien... an die Gäste Tunesiens, die an dieser Konferenz teilnehmen... an diejenigen, die für die Wiederaufnahme der islamischen Lebensweise durch die erneute Errichtung des rechtgeleiteten Kalifats arbeiten... an euch alle an diesem dreizehnten Tag des Monats Schaban, nur wenige Tage nach dem Ende des heiligen Monats Radschab, einem Monat, der eine freudige, großartige Erinnerung – die Al-Isra' wal-Mi'radsch – mit einer traurigen, schmerzhaften Erinnerung vereint: der Zerstörung des islamischen Kalifats durch die Hände der kolonialistischen Ungläubigen und ihrer Handlanger, die Allah, Seinen Gesandten und die Gläubigen verrieten. An all diese: Der Friede sei mit euch sowie die Barmherzigkeit Allahs und Sein Segen.
Brüder, ich beginne mit dem, was das Beste ist:
إِنَّا لَنَنْصُرُ رُسُلَنَا وَالَّذِينَ آمَنُوا فِي الْحَيَاةِ الدُّنْيَا وَيَوْمَ يَقُومُ الْأَشْهَادُ
„Wahrlich, Wir helfen Unseren Gesandten und jenen, die glauben, im diesseitigen Leben und an dem Tag, an dem die Zeugen aufstehen werden.“ (Ghafir [40]: 51)
In diesem edlen Vers hat Allah der Erhabene den Sieg versprochen, nicht nur Seinen Propheten, sondern auch jenen, die glauben. Er versprach den Sieg und Erfolg nicht nur im Jenseits, am Tag, an dem die Zeugen aufstehen, sondern auch im Diesseits. Damit sollen die gläubigen Arbeiter erkennen, dass der Schöpfer der Himmel und der Erde, der Starke und Allmächtige, mit ihnen ist; Er ist ihr Helfer und Verleiher von Ehre, so wie Er Seinen Propheten zuvor im Diesseits und im Jenseits zum Sieg verhalf. Wer diese Erkenntnis und diese Gewissheit besitzt, o Brüder, den werden weder Prüfungen noch Schwierigkeiten aufhalten. Vielmehr wird er sie mit Stärke und Weisheit überwinden, während er Takbir und Tahlil spricht und seine Zunge rezitiert:
وَأُخْرَى تُحِبُّونَهَا نَصْرٌ مِنَ اللَّهِ وَفَتْحٌ قَرِيبٌ وَبَشِّرِ الْمُؤْمِنِينَ
„Und noch etwas anderes, das ihr liebt: Hilfe von Allah und ein naher Sieg. Und verkünde den Gläubigen die frohe Botschaft!“ (As-Saff [61]: 13)
Ich sage dies, liebe Brüder, weil Tunesien heutzutage das Ziel offensichtlicher Begehrlichkeiten in einem verheerenden Konflikt zwischen drei Kolonialmächten ist: Frankreich, das sich zwar im Rückzug befindet, aber immer noch sehnsüchtig an die Tage seiner Kolonialisierung Tunesiens zurückdenkt; Großbritannien, das seine alten und neuen Stützpfeiler festigen will; und Amerika, das seine Fühler ausstreckt, um in Tunesien Fuß zu fassen. All dies geschieht durch regionale und lokale Werkzeuge, die im Interesse dieser Kolonialstaaten handeln. Sie stellen sich den Bestrebungen der Menschen entgegen, die den Tyrannen beseitigt haben, damit an seine Stelle das System des Islam tritt, durch das Tunesien zu Ehre gelangt und seine Segnungen genießt. Doch Tunesien leidet heute unter Unruhe und Angst, weil die grundlegende Struktur des Systems – die Republik und der Säkularismus – bestehen geblieben ist, abgesehen von einem Wechsel der Gesichter, der von schmerzhaften Widersprüchen begleitet wird, von denen einer gravierender als der andere ist:
Erstens: Das neue System lässt die Verfassung Allahs, des Herrn der Menschen, beiseite oder wirft sie hinter den Rücken und bemüht sich dann eifrig um die Suche nach einer von Menschen geschaffenen Verfassung! Zweitens: Das islamische Wirtschaftssystem im Buch Allahs und der Sunna Seines Gesandten (s.a.w.) ist strahlend und hell; es verwirklicht Gerechtigkeit und Wohlstand. Doch das System greift auf die kapitalistische Wirtschaft zurück, die auf zinsbasierten Krediten und den Bedingungen des Internationalen Währungsfonds basiert, welche die Armen noch ärmer machen. Selbst die Reichen, sofern sie reich bleiben, sind nicht sicher um ihr Geld, da es das Ergebnis eines zinsbasierten Wirtschaftssystems ist, das Allah und Seinen Gesandten bekriegt:
فَأْذَنُوا بِحَرْبٍ مِنَ اللَّهِ وَرَسُولِهِ
„... dann seid eines Krieges von Allah und Seinem Gesandten gewiss.“ (Al-Baqarah [2]: 279)
Der Krieg gegen Allah bringt im Diesseits Unruhe, Instabilität, Enge und Elend hervor:
وَلَعَذَابُ الْآخِرَةِ أَكْبَرُ
„... und die Strafe des Jenseits ist wahrlich noch größer.“ (Al-Qalam [68]: 33)
Drittens: Die Menschen wählten jene, die den Slogan des Islam hochhielten, in der Annahme der Ummah, dass diese Wahl den Islam an die Macht bringen würde. Das Ergebnis war jedoch, dass die „Islamisten“ auf die Regierungssessel gelangten, den Islam jedoch weit weg von der Herrschaft hinter sich ließen!
Liebe Brüder, wir sind uns bewusst, dass die kolonialistischen Ungläubigen und ihre Handlanger einen erbitterten Krieg gegen den Islam und seine Anhänger, gegen seinen Ruf und seinen Staat führen. Damit wollen sie nach ihrer Behauptung die Rückkehr des Kalifats in Tunesien und anderswo verhindern. Es ist ein Krieg bei Nacht und bei Tag, heimlich und öffentlich, denn die Leute des Unglaubens und der Tyrannei erkennen die Größe und Stärke des Kalifats. Solange das Kalifat bestand, war von ihnen keine nennenswerte Stimme zu hören; das erste Kalifat war ein Vorbild an Wissen, Aufbruch, Stärke und Rechtschaffenheit. Deshalb seht ihr den grausamen Angriff auf die Menschen in Scham (Syrien), weil ihre Revolution von den Bannern und Slogans des Islam durchdrungen ist. So hat sich die List der Ungläubigen gegen sie vereint: Amerika und seine Verbündeten, Russland und seine Anhänger, Europa und seine Gier. Sie alle unterstützen den Tyrannen von Scham materiell und moralisch, damit er seine Gewalt und sein Töten verstärkt, in der Hoffnung, dass diese Massaker die Menschen zwingen werden, sich den Plänen Amerikas zu unterwerfen – dem Austausch eines Handlangers durch einen anderen, der ihre Interessen, ihren Säkularismus und die Sicherheit der Juden wahrt, so wie es Hafiz, Baschar und ihre Schergen taten! Sie fürchten das Erstarken des Islam in Scham und von Scham aus; deshalb bekämpfen sie ihn mit aller Kraft, damit das Kalifat nicht aufs Neue zurückkehrt. Doch sie irren sich. Jeder Handlanger, den sie erschufen, jedes Kriegszentrum, das sie errichteten, und jede Verschwörung, die sie planten, wird ihre Niederlage nicht hinauszögern. Vielmehr wird sie ereilen, was ihre Gleichgesinnten zuvor ereilte:
وَظَنُّوا أَنَّهُمْ مَانِعَتُهُمْ حُصُونُهُمْ مِنَ اللَّهِ فَأَتَاهُمُ اللَّهُ مِنْ حَيْثُ لَمْ يَحْتَسِبُوا وَقَذَفَ فِي قُلُوبِهِمُ الرُّعْبَ يُخْرِبُونَ بُيُوتَهُمْ بِأَيْدِيهِمْ وَأَيْدِي الْمُؤْمِنِينَ فَاعْتَبِرُوا يَا أُولِي الْأَبْصَارِ
„Sie dachten, dass ihre Festungen sie vor Allah schützen würden; doch Allah suchte sie von dort aus heim, wo sie es nicht vermuteten, und warf Schrecken in ihre Herzen, sodass sie ihre Häuser mit ihren eigenen Händen und den Händen der Gläubigen zerstörten. So zieht eine Lehre daraus, o ihr, die ihr Einsicht habt!“ (Al-Haschr [59]: 2)
Die Tage wechseln sich unter den Menschen ab, und der Sieg Allahs wird mit Seiner Erlaubnis gewiss kommen. So wie es in den Ländern der Muslime das rechtgeleitete, das umayyadische, das abbasidische und das osmanische Kalifat gab, so wird es mit Allahs Erlaubnis als rechtgeleitetes Kalifat nach der Ära der Zwangsherrschaft, in der die Ummah heute lebt, wiederkehren. Durch das Kalifat wird der Islam und seine Anhänger zu Ehre gelangen, und der Unglaube und seine Anhänger werden gedemütigt werden. Das grüne Tunesien wird wieder zum Leuchtturm des Mittelmeers werden, als Zentrum des Kalifats oder als eine seiner Provinzen. Es wird den Thron der Unterdrücker wahrlich erschüttern. Und dies ist für Allah nicht schwer.
Jemand von denen, die das Kalifat nicht lieben, mag sagen: „Ihr Glaube hat diese Leute getäuscht.“ Und dass Hizb ut-Tahrir in seinem Bestreben, das Kalifat zu errichten, lediglich einer Illusion nachjage. Solch einer mag dies und jenes sagen... Doch das ist nichts Neues; das sagten bereits Menschen vor langer Zeit zur Zeit des Gesandten Allahs (s.a.w.):
إِذْ يَقُولُ الْمُنَافِقُونَ وَالَّذِينَ فِي قُلُوبِهِمْ مَرَضٌ غَرَّ هَؤُلَاءِ دِينُهُمْ وَمَنْ يَتَوَكَّلْ عَلَى اللَّهِ فَإِنَّ اللَّهَ عَزِيزٌ حَكِيمٌ
„Als die Heuchler und jene, in deren Herzen Krankheit ist, sagten: 'Diesen Leuten hat ihr Glaube den Kopf verdreht.' Wer aber auf Allah vertraut – wahrlich, Allah ist Allmächtig, Allweise.“ (Al-Anfal [8]: 49)
Wir aber sagen, o Brüder: Wer behauptet, das Kalifat werde nicht errichtet, der ist es, der einer Illusion nachjagt. Die Errichtung des Kalifats hingegen ist eine feststehende Realität, so Allah will, die durch vier Tatsachen untermauert wird:
Erstens: Ein Versprechen von Allah dem Erhabenen an diejenigen, die glauben und rechtschaffene Werke tun, dass Er sie zu Nachfolgern auf Erden machen wird, so wie Er jene vor ihnen zu Nachfolgern machte. Der Erhabene sagt:
وَعَدَ اللَّهُ الَّذِينَ ءَامَنُوا مِنْكُمْ وَعَمِلُوا الصَّالِحَاتِ لَيَسْتَخْلِفَنَّهُمْ فِي الْأَرْضِ كَمَا اسْتَخْلِفَ الَّذِينَ مِنْ قَبْلِهِمْ
„Verheißen hat Allah denen von euch, die glauben und gute Werke tun, dass Er sie ganz gewiss zu Nachfolgern auf Erden machen wird, wie Er jene, die vor ihnen waren, zu Nachfolgern machte.“ (An-Nur [24]: 55)
Zweitens: Die frohe Botschaft des Gesandten Allahs (s.a.w.) über die Rückkehr des rechtgeleiteten Kalifats nach der Methode des Prophetentums nach der Ära der Zwangsherrschaft, in der wir uns befinden. Er (s.a.w.) sagte, während er die Phasen der Herrschaft in der islamischen Ummah aufzählte, wie es im Sahih-Hadith bei Ahmad über Huzaifa ibn al-Yaman überliefert wurde:
ثُمَّ تَكُونُ مُلْكًا جَبْرِيَّةً فَتَكُونُ مَا شَاءَ اللَّهُ أَنْ تَكُونَ ثُمَّ يَرْفَعُهَا إِذَا شَاءَ أَنْ يَرْفَعَهَا ثُمَّ تَكُونُ خِلَافَةً عَلَى مِنْهَاجِ النُّبُوَّةِ ثُمَّ سَكَتَ
„... Dann wird es eine Zwangsherrschaft geben, die so lange dauern wird, wie Allah es will. Dann wird Er sie aufheben, wenn Er will. Dann wird ein Kalifat nach der Methode des Prophetentums entstehen. Danach schwieg er.“
Drittens: Eine lebendige, aktive Ummah, die zur Arbeit für die Errichtung des Kalifats und zur Unterstützung dieser Arbeit eilt, bis sich das Versprechen Allahs erfüllt, und die danach bereitsteht, um das Kalifat zu bewachen und zu schützen... Denn die Ummah kehrt mit Beschleunigung zu ihrem ursprünglichen Wesen zurück, für das Allah sie hervorgebracht hat. Der Erhabene sagt:
كُنْتُمْ خَيْرَ أُمَّةٍ أُخْرِجَتْ لِلنَّاسِ تَأْمُرُونَ بِالْمَعْرُوفِ وَتَنْهَوْنَ عَنِ الْمُنْكَرِ وَتُؤْمِنُونَ بِاللَّهِ
„Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschen hervorgebracht wurde; ihr gebietet das Rechte und verbietet das Unrecht und glaubt an Allah.“ (Al-Imran [3]: 110)
Viertens: Eine Partei, die Allah gegenüber aufrichtig und Seinem Gesandten (s.a.w.) gegenüber wahrhaftig ist, die mit der Ummah und durch sie arbeitet, die Nacht mit dem Tag in unermüdlicher Arbeit verbindet und an der Methode des Gesandten Allahs (s.a.w.) bei der Überbringung des Rufs und der Errichtung des Staates festhält. Sie fürchtet um Allahs willen den Tadel keines Tadelnden; sie beugt sich nicht vor Prüfungen und knickt nicht vor Schwierigkeiten ein. Vielmehr wächst sie durch sie mit Allahs Erlaubnis an Stärke, ganz gleich, wie sehr der Feind gegen sie mobilisiert:
الَّذِينَ قَالَ لَهُمُ النَّاسُ إِنَّ النَّاسَ قَدْ جَمَعُوا لَكُمْ فَاخْشَوْهُمْ فَزَادَهُمْ إِيمَانًا وَقَالُوا حَسْبُنَا اللَّهُ وَنِعْمَ الْوَكِيلُ * فَانْقَلَبُوا بِنِعْمَةٍ مِنَ اللَّهِ وَفَضْلٍ لَمْ يَمْسَسْهُمْ سُوءٌ وَاتَّبَعُوا رِضْوَانَ اللَّهِ وَاللَّهُ ذُو فَضْلٍ عَظِيمٍ
„Diejenigen, zu denen die Menschen sagten: 'Die Menschen haben sich bereits gegen euch versammelt; fürchtet sie daher!' Doch dies mehrte nur ihren Glauben, und sie sagten: 'Allah genügt uns, und Er ist der beste Sachwalter!' So kehrten sie mit einer Gnade von Allah und einer Huld zurück, ohne dass sie ein Unheil getroffen hätte, und sie folgten dem Wohlgefallen Allahs. Und Allah ist voll großer Huld.“ (Al-Imran [3]: 173-174)
Dies sind vier Tatsachen, und jede einzelne von ihnen reicht aus, um zu bezeugen, dass die Arbeit für das Kalifat keine Illusion ist. Wie erst, wenn alle vier zusammenkommen?!
Liebe Brüder, das rechtgeleitete Kalifat wird mit Allahs Erlaubnis zurückkehren, denn es ist das Versprechen Allahs des Erhabenen und die frohe Botschaft Seines Gesandten (s.a.w.). Doch die Gesetzmäßigkeit Allahs des Erhabenen verlangt, dass keine Engel vom Himmel herabsteigen, um uns ein Kalifat zu errichten, während wir uns untätig auf unseren Polstern ausruhen! Vielmehr müssen die Arbeitenden dafür tätig werden, und die Ummah muss es zu ihrer Schicksalsfrage machen. Sie muss Allah dem Erhabenen durch ihre Taten und Worte zum Sieg verhelfen, und dann wird Allah der Erhabene ihr zum Sieg verhelfen:
وَلَيَنْصُرَنَّ اللَّهُ مَنْ يَنْصُرُهُ إِنَّ اللَّهَ لَقَوِيٌّ عَزِيزٌ
„Und Allah wird ganz gewiss denjenigen helfen, die Seiner Sache helfen. Wahrlich, Allah ist Allstark, Allmächtig.“ (Al-Hajj [22]: 40)
Dann werden die Menschen Tahlil und Takbir sprechen, voll Lob und Dank gegenüber Allah, dem Herrn der Welten:
وَيَوْمَئِذٍ يَفْرَحُ الْمُؤْمِنُونَ * بِنَصْرِ اللَّهِ يَنْصُرُ مَنْ يَشَاءُ وَهُوَ الْعَزِيزُ الرَّحِيمُ
„Und an jenem Tag werden die Gläubigen frohlocken, über die Hilfe Allahs. Er hilft, wem Er will, und Er ist der Allmächtige, der Barmherzige.“ (Ar-Rum [30]: 4-5)
Abschließend, liebe Brüder, eröffne ich eure gesegnete Konferenz, die zweite Khilafah-Konferenz... und ich bitte Allah den Erhabenen um Beistand und Erfolg für euch. Im Namen Allahs und mit dem Segen Allahs – Er ist mit euch und wird euch den Lohn eurer Taten nicht schmälern.
Der Friede sei mit euch sowie die Barmherzigkeit Allahs und Sein Segen.