Home About Articles Ask the Sheikh
Gedanke

Glückwünsche des Ameers von Hizb ut-Tahrir, dem ehrwürdigen Gelehrten Ata Bin Khalil Abu al-Rashtah, an die Besucher seiner Seiten anlässlich des gesegneten Monats Ramadan 1445 n. H. / 2024 n. Chr.

March 18, 2024
2514

An die beste Gemeinschaft (Ummah), die für die Menschen hervorgebracht wurde... die islamische Ummah, die Allah mit Seinem Gehorsam geehrt hat...

An die edlen Träger der Da'wa, die weder Handel noch Kauf von dem Gedenken Allahs ablenken...

An die ehrenwerten Besucher der Seite, die nach dem Guten streben, das sie birgt...

Der Friede sei mit euch sowie die Barmherzigkeit Allahs und Sein Segen.

Alles Lob gebührt Allah, und Friede und Segen seien auf dem Gesandten Allahs, seiner Familie, seinen Gefährten und jenen, die ihm folgten.

Ich bitte den Erhabenen, das Fasten und das nächtliche Gebet der Muslime anzunehmen und uns allen unsere vergangenen Sünden zu vergeben, so wie es der Prophet ﷺ in dem von al-Buchārī und Muslim überlieferten Hadith nach Abū Huraira sagte, dass der Gesandte Allahs ﷺ sprach:

مَنْ صَامَ رَمَضَانَ، إِيمَاناً وَاحْتِسَاباً، غُفِرَ لَهُ مَا تَقَدَّمَ مِنْ ذَنْبِهِ

„Wer den Ramadan im Glauben und in der Hoffnung auf den Lohn Allahs fastet, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.“

Und in einer anderen Überlieferung von Abū Huraira (r), dass der Gesandte Allahs ﷺ sprach:

مَنْ قَامَ رَمَضَانَ إِيمَاناً وَاحْتِسَاباً، غُفِرَ لَهُ مَا تَقَدَّمَ مِنْ ذَنْبِهِ

„Wer den Ramadan im Gebet verbringt, im Glauben und in der Hoffnung auf den Lohn Allahs, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.“

Edle Brüder: Allah, der Erhabene, hat im Monat Schabān des zweiten Jahres nach der Hidschra das Fasten im Monat Ramadan zur Pflicht gemacht. Es ist der Monat, in dem Allah den Quran herabsandte:

شَهْرُ رَمَضَانَ الَّذِي أُنْزِلَ فِيهِ الْقُرْآنُ هُدًى لِلنَّاسِ وَبَيِّنَاتٍ مِنَ الْهُدَى وَالْفُرْقَانِ

„Der Monat Ramadan ist es, in dem der Quran als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klare Beweise der Rechtleitung und der Unterscheidung.“ (Sure al-Baqara [2]: 185)

Ebenso ist es der Monat, in dem Allah die Ummah mit dem Sieg und dem offenkundigen Erfolg ehrte. So fand am siebzehnten Ramadan die große Schlacht von Badr statt, in der die Götzendiener von Mekka eine schwere Niederlage erlitten... Danach folgten weitere entscheidende Schlachten in diesem edlen Monat, angefangen mit der Eroberung Mekkas am zwanzigsten Ramadan im achten Jahr der Hidschra, bis hin zur Schlacht von al-Buwayb (nahe der heutigen Stadt Kufa) – welche das „Jarmuk der Perser“ genannt wird –, in der die Muslime unter der Führung von al-Muthanna am vierzehnten Ramadan im Jahre 31 n. H. siegten. Danach folgte die Eroberung von Amuriyya unter der Führung von al-Mu'tasim am siebzehnten Ramadan im Jahre 223 n. H. und die Schlacht von Ain Dschalut, in der die Muslime die Tataren am fünfundzwanzigsten Ramadan im Jahre 658 n. H. besiegten, neben vielen weiteren Siegen in diesem gesegneten Monat...

So wurde das Fasten mit dem Edlen Quran verknüpft, an den das Falsche weder von vorn noch von hinten herankommt... Das Fasten wurde mit Erfolg und Sieg verknüpft... Das Fasten wurde mit dem Gihad verknüpft... Das Fasten wurde mit der Anwendung der Gesetze Allahs verknüpft. Jeder, der Einsicht und Erkenntnis besitzt, weiß, dass die Gesetze Allahs (t) nicht voneinander zu trennen sind, seien es gottesdienstliche Handlungen (Ibadat), der Gihad, zwischenmenschliche Beziehungen (Mu'amalat), Moral und Verhalten oder das Strafrecht (Hudud und Dschinayat)... Sie alle stammen aus derselben Quelle. Wer über die Verse des Edlen Buches und die Texte der edlen Überlieferungen nachsinnt, findet dies klar und deutlich vor. Der Muslim liest in den Versen der weisen Ermahnung:

وَأَقِيمُوا الصَّلَاةَ

„Und verrichtet das Gebet“

Ebenso wie er liest:

وَأَنِ احْكُمْ بَيْنَهُمْ بِمَا أَنْزَلَ اللهُ

„Und dass du zwischen ihnen nach dem richtest, was Allah herabgesandt hat“

Und er liest:

كُتِبَ عَلَيْكُمُ الصِّيَامُ

„Vorgeschrieben ist euch das Fasten“

Ebenso wie er liest:

كُتِبَ عَلَيْكُمُ الْقِتَالُ

„Vorgeschrieben ist euch der Kampf“

Ebenso liest er über den Haddsch in den Überlieferungen des Gesandten Allahs ﷺ:

خُذُوا عَنِّي مَنَاسِكَكُمْ

„Nehmt von mir eure Riten (des Haddsch) an.“ (Überliefert von al-Baihaqī in seinem großen Sunan-Werk nach Dschābir).

Er liest über das Strafrecht (al-Hudud):

خُذُوا عَنِّي، خُذُوا عَنِّي، قَدْ جَعَلَ اللهُ لَهُنَّ سَبِيلاً، الْبِكْرُ بِالْبِكْرِ جَلْدُ مِائَةٍ وَنَفْيُ سَنَةٍ، وَالثَّيِّبُ بِالثَّيِّبِ جَلْدُ مِائَةٍ، وَالرَّجْمُ

„Nehmt von mir an, nehmt von mir an! Allah hat für sie nun einen Weg geschaffen. Für einen Unverheirateten mit einer Unverheirateten sind es hundert Peitschenhiebe und ein Jahr Verbannung, und für einen Verheirateten mit einer Verheirateten sind es hundert Peitschenhiebe und die Steinigung.“ (Überliefert von Muslim nach ʿUbāda ibn aṣ-Ṣāmit).

Er liest über die geschäftlichen Transaktionen:

البَيِّعَانِ بِالخِيَارِ مَا لَمْ يَتَفَرَّقَا - أو قال حتى يتفرقا -

„Die beiden Handelspartner haben ein Rücktrittsrecht, solange sie sich nicht getrennt haben – oder er sagte: bis sie sich trennen.“ (Überliefert von al-Buchārī nach Hakīm ibn Hizām).

Ebenso liest er über die Baia (Treueid) für den Kalifen:

وَمَنْ مَاتَ وَلَيْسَ فِي عُنُقِهِ بَيْعَةٌ، مَاتَ مِيتَةً جَاهِلِيَّةً

„Und wer stirbt, ohne eine Baia (Treueid) an seinem Halse zu haben, der stirbt einen Tod der Dschahiliyya.“ (Überliefert von Muslim nach ʿAbdullāh ibn ʿUmar).

Demzufolge ist der Islam ein unteilbares Ganzes, und der Ruf zu ihm ist ein einziger, damit er in Staat, Leben und Gesellschaft angewandt wird. Wer zwischen den Versen Allahs trennt und die Trennung der Religion vom Leben oder die Trennung der Religion von der Politik fordert, der hat eine gewaltige Sünde und ein schweres Verbrechen begangen, das seinen Urheber zur Schande im Diesseits und zur schmerzlichen Strafe im Jenseits führt.

O ihr Muslime: Ich erinnere euch an all dies in diesen Tagen, in denen sich die brutale Aggression der Juden gegen die Menschen in Gaza intensiviert. Gaza hat sie durch seinen Heldenmut schockiert; viele Monate sind vergangen, ohne dass das missratene jüdische Gebilde irgendeinen Erfolg erzielen konnte, den es gegen die Menschen in Gaza behauptet hatte. Es verlor die Beherrschung. Anstatt Angesicht zu Angesicht gegen jene gläubige Schar mit ihren bescheidenen Waffen zu kämpfen, während es selbst mit Waffen aus Amerika und dem Westen hochgerüstet ist, ging es stattdessen dazu über, Frauen und Kinder zu töten, um einen „Erfolg“ vorzuweisen, über den man sprechen kann! Das jüdische Gebilde zeichnet sein Scheitern mit eigenen Händen. Es ist nicht fähig zum Kampf, außer durch ein Seil von den Menschen, wie der Gewaltige und Mächtige sprach:

ضُرِبَتْ عَلَيْهِمُ الذِّلَّةُ أَيْنَ مَا ثُقِفُوا إِلَّا بِحَبْلٍ مِنَ اللهِ وَحَبْلٍ مِنَ النَّاسِ

„Verschmähung ist über sie verhängt, wo immer sie auch angetroffen werden, außer (beim Festhalten) an einem Seil von Allah und einem Seil von den Menschen.“ (Sure Āl-ʿImrān [3]: 112)

Sie haben das Seil zu Allah seit der Zeit ihrer Propheten gekappt, und ihnen blieb nur das Seil der Menschen durch Amerika, Europa und deren Handlanger unter den verräterischen Herrschern in den Ländern der Muslime, die keinen Finger rühren, während sie die brutale Aggression der Juden gegen Kinder und Frauen sehen. Sogar die Besten unter ihnen beschränken sich darauf, die Zahl der Märtyrer und Verletzten zu zählen.

قَاتَلَهُمُ اللَّهُ أَنَّى يُؤْفَكُونَ

„Allah bekämpfe sie! Wie sie sich doch (von der Wahrheit) abkehren lassen!“

Dennoch, o ihr Muslime, ist der Kampf gegen die Juden, ihre Tötung und die Beseitigung ihres Gebildes unweigerlich bevorstehend, unter der Führung eines rechtgeleiteten, kämpfenden Kalifen nach dieser Zeit der Zwangsherrschaft und der Vasallenherrscher. Die frohe Botschaft des Gesandten Allahs ﷺ wird mit der Erlaubnis Allahs nicht ausbleiben, als Erfüllung dessen, was Ahmad aus dem Hadith des Gesandten Allahs ﷺ überlieferte:

ثُمَّ تَكُونُ مُلْكاً جَبْرِيَّةً فَتَكُونُ مَا شَاءَ اللهُ أَنْ تَكُونَ ثُمَّ يَرْفَعُهَا إِذَا شَاءَ أَنْ يَرْفَعَهَا ثُمَّ تَكُونُ خِلَافَةً عَلَى مِنْهَاجِ النُّبُوَّةِ ثُمَّ سَكَتَ

„...Dann wird es eine Zwangsherrschaft geben, die so lange dauern wird, wie Allah es will. Dann wird Er sie aufheben, wenn Er sie aufzuheben wünscht. Hierauf wird es ein Kalifat gemäß der Methode des Prophetentums geben. Dann schwieg er.“

Und ebenso als Bestätigung für den Hadith des Gesandten Allahs, den Muslim überlieferte:

لَتُقَاتِلُنَّ الْيَهُودَ فَلَتَقْتُلُنَّهُمْ...

„Ihr werdet wahrlich gegen die Juden kämpfen und sie töten...“

Abschließend: So wie wir bestrebt sein müssen zu fasten, damit Allah mit uns zufrieden ist und uns unsere vergangenen Sünden vergibt, müssen wir ebenso bestrebt sein, für die Wiederaufnahme des islamischen Lebens durch die Errichtung des Rechtgeleiteten Kalifats zu arbeiten. Damit wir im Diesseits zu den Erfolgreichen gehören, indem wir die Gesetze Allahs anwenden und unter dem Banner des Gesandten Allahs ﷺ Schutz suchen – dem al-Uqab-Banner, dem Banner von „La ilaha illa Allah, Muhammad Rasul Allah“. Und damit wir mit der Erlaubnis des Erhabenen auch im Jenseits zu den Erfolgreichen gehören und unter Seinem Schatten weilen an jenem Tag, an dem es keinen Schatten gibt außer Seinem Schatten. So siegen wir in beiden Welten, und das ist der großartige Sieg.

Der Friede sei mit euch sowie die Barmherzigkeit Allahs und Sein Segen.

  1. Ramadan 1445 n. H.
    11.03.2024 n. Chr.

Euer Bruder
Ata Bin Khalil Abu al-Rashtah

Share Article

Share this article with your network